8. DIY E-Commerce Tag

Erstmals findet dieses Jahr der DIY E-Commerce Tag online statt. Themenschwerpunkte sind D2C sowie Marktplätze im DIY.

ecom consulting zu Gast bei der E-Commerce Coffee Break

Oliver Lucas spricht in der E-Commerce Coffee Break über die Entwicklung von Marktplätzen in den letzten Jahren, sowie Chancen und Risiken für den Einstieg.

2. Webinar zur Studie „Die Marktplatzwelt 2020“

In unserem Webinar zur Studie „Die Marktplatzwelt 2020“ diskutieren wir mit verschiedenen Experten zu aktuellen Fragen rund um das Thema Marktplätze.

Webinar zur Studie „Die Marktplatzwelt 2020“

In unserem Webinar zur Studie „Die Marktplatzwelt 2020“ diskutieren wir mit verschiedenen Experten zu aktuellen Fragen rund um das Thema Marktplätze.

DIY DIGI DAY 2019

Das BarCamp zur Digitalisierung!

26.11.2019 | 09:00 – 17:30 Uhr Design Offices Köln-MediaPark | Erftstraße 15-17 | 50672 Köln

In einem aktuellen Event-Format wird der HHG in Zusammenarbeit mit ecom consulting die wichtigen Fragen und Herausforderungen zu konkreten Themenfeldern der Digitalisierung behandeln. 18 Impulsgeber stellen ihre Lösungen und Erfahrungen vor und bringen diese in die offene Diskussion ein. Namhafte Unternehmen, Start-ups und erfahrene Manager stellen dazu in drei parallelen Tracks ihre Erfahrungen und Ideen vor und stehen für den persönlichen Austausch zur Verfügung. Die BarCamp-Idee sieht dabei vor, dass zu Beginn und nach der Mittagspause jeweils Kurzvorstellungen der Impulsgeber erfolgen, sodass sich die Teilnehmer dann entscheiden können, in welche Sessions sie gehen wollen. Das Format und die gebotenen Inhalte richten sich dabei an verschiedene Funktionsträger im Unternehmen, so dass es empfehlenswert ist, dass neben der Geschäftsführung auch verantwortliche Mitarbeiter aus den Bereichen Vertrieb, Marketing, Kundenservice, Personalwesen, IT am DIY DIGI DAY 2019 teilnehmen, um so das wichtige „Big Picture“ zu erhalten.

Folgende Themenfelder werden diskutiert:

Track 1: Markplatz & Internationalisierung mit Ralph Hübner von ecom consulting

Marktplätze gewinnen immer mehr an Bedeutung und dadurch steigt auch die Chance für Hersteller, sich und ihre Produkte direkt beim Konsumenten oder B2B-Kunden zu platzieren sowie in neue Länder vorzudringen. Für Hersteller stellt sich dabei die Frage, mit welchen Teams, Prozessen und IT- sowie Logistik-Lösungen sie das effizient und skalierbar bewerkstelligen können. In diesem Track werden Praxisbeispiele aufgezeigt und diskutiert. Die Impulse kommen von Marktplätzen, Technologie- und Dienstleistungsanbietern sowie anderen Herstellern, die ihre positiven und negativen Erfahrungen teilen. Als Ergebnis der ausgewählten Referenten wird das Thema greifbar und es werden konkrete Lösungs- und Umsetzungsansätze aufgezeigt.

Track 2: Kultur & Organisation mit Oliver Lucas von ecom consulting

Die Hauptversammlung hat gezeigt, dass den HHG Mitgliedsunternehmen insbesondere dieses Thema „unter den Nägeln“ brennt. Es gibt hier keinen Königsweg, der für jedes Unternehmen die besten Ergebnisse bringt. Schließlich sind die individuelle Kultur-Ausgangssituation eines jeden Unternehmens sowie dessen Zielstellungen zu unterschiedlich. Aber es gibt erprobte Methoden und Instrumente, um das Thema systematisch und konsequent anzugehen. Hierzu zählen die Aspekte wie Personalgewinnung und -entwicklung, Führung und Lernen, Kulturarbeit und Kommunikation. Spezialisierte Anbieter aus dem Bereich Change und Kultur stellen dabei, teilweise zusammen mit ihren Kunden, ihre Vorgehensmodelle vor. Zudem zeigen Hersteller, Händler und Manager aus ihrem Unternehmensalltag, was sie bereits „gechanged“ haben, warum etwas funktioniert und was nicht funktioniert.

Track 3: Datenmanagement & Systems mit Martin Himmel von ecom consulting

Sowohl für das bisherige Business als auch für alle neuen Kanäle wie E-Commerce, Social Media und Marktplätze bedarf es eines adäquaten bzw. neuen Umgangs mit Daten und teilweise auch neue Systemkonzeptionen. Flexibilität und Offenheit von Systemen und Daten ist für sich ändernde Business Modelle hoch relevant. Technologie-Anbieter verschiedener Domänen stellen vor, welche Lösungen die bisherigen Systemlandschaften erweitern oder unterstützen können. Dabei geht es sowohl um Produktdaten, Auftragsdatenverarbeitung, Webshop und Marktplatzmanagement, aber auch um Kundeninteraktion und wie man dadurch in neue Geschäftsmodelle oder USPs vorstoßen kann.

Melden Sie sich jetzt für das Barcamp an und diskutieren Sie mit!

eLogistics World Conference 2019

Am 16. und 17. Juli 2019 treffen sich in München wieder viele Logistik-Experten auf der eLogistics World Conference. Neben den neuesten Trends und Innovationen geben die 30 Referenten auch Tipps wie man die Herausforderung Fulfillment heutzutage am besten meistert. Die Erwartungshaltung der Kunden die Schnelligkeit und Zuverlässigkeit der Lieferungen betreffend steigt immer mehr. Bei vielen Händlern verursachen vermehrte Ein-Artikel-Bestellungen Verzögerungen in der logistischen Abwicklung. Beides ergibt sich aus dem sog. Prime-Effekt. Dies stellt viele Händler vor ungeahnte Herausforderungen. Auf der eLogistics World Conference lernen Händler neue Lösungen kennen, profitieren vom Wissen der zahlreichen Logistik-Experten und haben reichlich Zeit sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Oliver Lucas von ecom consulting wird als einer der Speaker dabei sein mit folgendem Vortrag um 9:15 Uhr am 17. Juli:

„Fulfillment im Omnichannel Handel – die Make or Buy-Entscheidung plus Tipps zur Auswahl der Dienstleister“

Bei Interesse an einem 50% ermäßigtem Konferenz-Ticket bitte direkt bei uns melden.

Infos und Anmeldung bei der eLogistics World Conference.

Seminar zu Online-Marktplatz-Strategien und -management

Unsere Experten Ralph Hübner und Adrian Jaroszynski präsentieren Ihnen in diesem Seminar des Bundesverbands der Deutschen Sportartikel-Industrie BSI die passenden strategischen Herangehensweisen für einen erfolgreichen Umgang mit den TOP-Online-Marktplätzen, wie Amazon oder Zalando. Zudem geben sie Ihnen das praktische Know-How für eine eigene Umsetzung an die Hand. Ergänzend wird Ihnen Dr. Jochen Schäfer alle rechtlichen Aspekte und Hürden, die für Hersteller auf Online-Marktplätzen relevant sind, verständlich darstellen.

Inhaltes des Seminars

1. Strategische Fragen und Handlungsoptionen

  • Vorstellung Ergebnisse Ecom & SAZ -Marktplatzstudie 2018
  • Andere Länder, andere Marktplätze, andere Chancen!
  • Vorstellung TOP-Marktplätze und passende Marktplatzstrategien
  • Internationalisierung mittels Marktplätze
  • Alleine oder mit dem Händler?

 2. Juristische Aspekte für Hersteller im Marktplatzkontext (Dr. Jochen Schäfer)

  • aktuelle rechtliche Entwicklungen auf deutscher und europäischer Ebene
  • die gewandelte Sicht der Kartellbehörden auf Marktplatzbetreiber, deren Rolle und Haftung
  • Datenschutz und Marktplätze

3. Das kleine „how-to“ im Marktplatzbusiness

  • Organisation und Personal
  • Sortimentsaufbau und Produktdaten
  • Wichtige IT-Systeme & Tools
  • Logistik, Fullfilment und After Sales Service

4. „Inside Online-Marktplätze”

  • Wie funktioniert Amazon / Zalando / Otto?
  • Chancen und Risiken (in D, in EU?)
  • Wie funktioniert Marketing auf Online-Marktplätzen?
  • Eigenregie vs. Outsourcing?

Termin:

6. Juni 2019, 10:30 – 17.00 Uhr

Hotel Herting, Europaplatz 16, 53721 Siegburg

Seminargebühr:

BSI-Mitglieder: 490,- EUR zzgl. MwSt.

Teilnahme-Aktion: Jeder weitere Teilnehmer aus einem Unternehmen: 350,- EUR zzgl. 19 % MwSt.

Nicht-Mitglieder: 690,- EUR zzgl. MwSt.

Zur Anmeldung

Oliver Lucas als Jurymitglied des LogiVisor Awards

Der LogiVisor Award wird dieses Jahr erstmalig an den besten Kontakt-Logistik-Dienstleister Deutschlands verliehen. Der moderne und innovative Award ermittelt den Gewinner unabhängig von Bekanntheit und Größe des Unternehmens auf Basis einer neutralen Einschätzung des LogiVisor Kernteams.

Das Kernteam der Jury besteht aus 6 unabhängigen Logistik-Experten (ausgesuchte Profis), darunter auch Oliver Lucas von ecom consulting. Zur Unterstützung stehen dem Kernteam eine Reihe von weiteren Logistik-Experten je Branche zur Verfügung.

Die Jury ermittelt neutral und unabhängig aus 4 Branchen-Segmenten jeweils die/den Beste/n. Es werden die Branchen „Retail & eCommerce“, „Industry“, „Fashion & Lifestyle“ sowie „Consumer Products“ bewertet.

Die Bewertungen der Jury basieren auf realisierten und in der Praxis nachprüfbaren Lösungen. Mit diesem Award werden gezielt Projekt von Unternehmen bewertet, deren Umsetzungsqualität, Komplexität, Innovativität und Verantwortung im Detail betrachtet, nachgeprüft und bewertet werden.

Bewerber können bis zum 30.04.2019 ihre Unterlagen einreichen. Zur Bewerbung

Verliehen wird der neue LogiVisor Award parallel zur transport logistic Messe in München im Rahmen der Abendveranstaltung am 05.06.2019.

Unsere Vorträge auf der Internet World Expo 2019

Auf der Internet World Expo werden dieses Jahr ca. 18.000 Besucher aus nationalen und internationalen Unternehmen erwartet. Die Tickets sind für Besucher kostenlos. Neben den neuesten Trends rund um die Zukunft des E-Commerce Marktes lernen Besucher viele neue Technologien und E-Commerce Lösungen von morgen kennen. An diesen beiden Tagen trifft sich die ganze Welt des E-Commerce in München um neue Kontakte und neue Technologien kennen zu lernen. Wir freuen uns, dabei zu sein!

Bei den verschiedenen Vorträgen auf der Trendarena und den Infohallen informieren Experten aus verschiedenen Bereichen über neue Lösungen oder E-Commerce Trends. Darunter ist dieses Jahr auch Frank Thelen, Gründer und Geschäftsführer von e42 II und bekannt aus der Fernsehsendung die Höhle der Löwen.

Unsere Vorträge im Überblick

 

Auch ecom consulting ist dieses Jahr gleich 3-fach als Sprecher auf der Internet World Expo vertreten:

  • Oliver Lucas am Dienstag, 12.03.2019 15:30 – 16:00 Uhr TrendArena

    Online-Marktplätze aus Händlersicht – wie glücklich machen Amazon, ebay und Co ihre Verkäufer?
  • Martin Himmel am Dienstag, 12.03.2019 16.20 – 17:05 Uhr Infoarena II, Halle C6

    Power Session: Die Rendite liegt im Backend: Warum Sie im E-Commerce kein Geld verdienen und wie Sie dies lösen können!

  • Ralph Hübner am Mittwoch, 13.03.2019 14:40 – 15:00 Uhr Infoarena III, Halle C5

    Das Markenhersteller Dienstleister – Dilemma: Warum E-Commerce Projekte scheitern

Kostenlose Tickets für die Internet World Expo erhalten Sie hier.

Wir freuen uns darauf, Sie auf der Internet World Expo zu treffen und uns mit Ihnen über neue Trends rund um das Thema E-Commerce auszutauschen.

ebay Seller Konferenz 2019

Am 22. Januar 2019 startet die eBay Seller Konferenz in Köln. An diesem Tag warten auf die 1.500 Besucher 30 Speaker aus verschiedenen Branchen, darunter ein Stargast aus der Sendung „Die Höhle der Löwen“, 12 interaktive Workshops, über 40 Aussteller und viele interessante Kontakte aus der digitalen Welt.

Dieses Jahr ist Martin Himmel als Speaker dabei und berichtet in seinem Vortrag über ERP Systeme. Wie findet man das richtige System für sein Unternehmen und wie führt man es richtig ein? Welche Fragen sollten sich Unternehmen bei der Auswahl des richtigen Systems stellen? Lieber eine All-in-one Lösung oder doch eine Individualllösung? Welche Schnittstellen werden benötigt und gibt es Empfehlungen von anderen Händlern? Auf was muss ich achten bei Verträgen mit den Anbietern? Soll ich mir von eine Agentur helfen lassen oder es alleine versuchen? Diese und viele andere Fragen zum Thema ERP System beantwortet Martin Himmel auf der eBay seller Konferenz.

Wer die Konferenz verpasst hat, kann sich hier das Video ansehen.

 

Webinar-Reihe mit der IHK München

Pünktlich zum neuen Jahr starten wir eine Webinar Reihe mit der IHK für alle E-Commerce Interessierten zu den Themen Strategien für den Einzelhandel, Shopsysteme und Bestandskundenmarketing.

E-Commerce Strategie für den Einzelhandel

Los geht es mit dem Webinar „E-Commerce Strategie für den Einzelhandel“ am 10. Januar 2019 um 10:30 Uhr. Bei der eigenen E-Commerce Strategie spielen Marktplätze inzwischen eine wichtige Rolle bei vielen E-Commerce Einsteigern und Profis. Doch passen Marktplätze eigentlich zur eigenen E-Commerce Strategie und wie bindet man Marktplätze sinnvoll ein? Eine Vertriebsstrategie die Online und Offline Kanäle gleichermaßen einbindet kann nur funktionieren, wenn man das richtige Geschäftsmodell gefunden und umgesetzt hat. Dabei spielen die eigene Zielgruppe, Branchentrends und interne Prozesse und Systeme eine wichtige Rolle. Martin Himmel gibt Einblicke in die wichtigsten Fragestellungen und Werkzeuge beim Finden der passenden E-Commerce Strategie und zeigt ihnen wie sie diese pragmatisch umsetzen können.

Das Webinar ist kostenfrei. Zur Anmeldung

 

Shop-Software – Ohne System kein Shop

Als nächstes folgt ein Webinar zum Thema „Shop-Software – Ohne System kein Shop“ am Mittwoch, 16. Januar 2019 um 10:30 Uhr. Der Markt für Shopsoftware ist umfangreich und unübersichtlich. Große und kleine Unternehmen bieten die verschiedensten Lösungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten an. Wie findet man das passende Shopsystem und welche Anforderungen ergeben sich aus dem eigenen Business Modell? Nur wer seine eigenen Anforderungen klar definiert und konkrete Features daraus abgeleitet hat, kann sich aus dem Dschungel der Shopanbieter die passenden heraussuchen. Auch dann gilt es viele Details zu beachten und Stolperfallen zu vermeiden. Martin Himmel gibt ihnen einen klaren Fahrplan zum Finden des passenden Shopsystems und einen Überblick über die wichtigsten Webshop-Anbieter und deren Features. Ziel dieses Webinars ist es, ihnen die Suche nach dem passenden Shopanbieter zu vereinfachen und sie für wichtige Fragestellungen zu sensibilisieren.

Das Webinar ist kostenfrei. Zur Anmeldung

 

Was kann ich als Online-Händler aus meinen Kundendaten ablesen?

Als drittes Webinar am Dienstag, 22. Januar 2019 um 10:30 Uhr gibt Martin Himmel Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten des Bestandskundenmarketing. Neukundenakquise ist gerade in gesättigten Märkten immer schwieriger. Bestandskunden langfristig zu binden ist nicht nur einfacher, sondern auch deutlich günstiger. Wie man verlorene Kunden reaktivieren und abwanderungswillige Kunden halten kann verrät Martin Himmel in diesem Webinar. Durch die langfristige Bindung von Bestandskunden können mittel- und langfristig Umsatz und Profitabilität des Unternehmens erhöht werden. An Hand von konkreten Beispielen zeigt Martin Himmel Nutzen und Mehrwerte des Bestandskundenmarketing auf. Erhöhen sie ihre Kundenbindung und machen sie ihr Business langfristig profitabler.

Das Webinar ist kostenfrei. Zur Anmeldung.

 

Eindrücke vom WebSummit 2018

Oliver Lucas war auf dem WebSummit 2018 in Lissabon dabei und hat seine Eindrücke von der größten Tech Konferenz der Welt für uns zusammengefasst:

Quelle: Google

Mit ein paar Tagen Abstand fällt es mir noch immer schwer, den #WebSummit 2018 in Worte zu fassen.
Eine Konferenz, die an drei Tagen für (angeblich) 70.000 Teilnehmer mit einer Frauenquote von 44% durchgängig bis zu 15 parallel Sessions anbietet, lässt sich einfach nicht zusammenfassen! Jeder Teilnehmer nimmt andere eigene Eindrücke mit. Und das will der Web Summit auch: Impulse für eine Vielzahl an Themen setzen, spannende Speaker und Panels organisieren, Raum für Networking und Geselligkeit bieten. Hier sind sowohl junge Startups, Corporates, Investoren und erfolgreiche Gründer auf sehr internationalem Level vertreten. Die Stadt Lissabon ist abseits der Messe für Sunset und Night Summit hervorragend geeignet – noch immer trotz der Vielzahl an Menschen.

Was nahm ich persönlich als Eindruck und Learning mit?

Atmosphäre & Philosophie –better Tech for a better world

Die Welt dreht sich schnell – die IT & Tech Welt dreht sich noch schneller. Viele futuristische Themen und Trends sind isoliert betrachtet bereits wahnsinnig weit. Es bedarf nicht viel Phantasie um sich AI, humanoide Roboter analog Sophia und Bewegungsgenies von Boston dynamics in einer Lösung vorzustellen. Dadurch werden viele alte Science-Fiction Ideen bereits deutlich übertroffen. Diese Intelligenz und Genialität der Maschinen wird auch in Health Themen, Katastrophenumgebungen, connected und autonomous driving sensationelle Dienste leisten können. Dadurch, dass nahezu jeder irgendwie connected ist, können auch große Teile der Welt partizipieren. AI und machine learning wird in großem Maße verändern, was Maschinen leisten können. Auch die Menschen werden sich anpassen müssen, wie und was man lernt. Hier stecken sinnvolle Konzepte noch in den Anfängen.
Leider kann man sich auch viele negative Use Cases ausmalen – aber zumindest auf dem Web Summit herrscht eine dermaßen positive Aufbruchstimmung mit einer positiven Grundtonalität „let‘s do this for something good. Let‘s create better tech for better solutions and a better planet.“ Na klar klingt das idealistisch, aber in der Masse der Beteuerungen klingt das vielversprechend und glaubhaft.

Artificial Intelligence & Robotics auf dem WebSummit

Oft wird AI als Zukunftsthema und Science-Fiction verschrien – aber eigentlich ist AI bereits in so vielen Lösungen live. AI lässt sich sinnvoll in einzelne Prozesse (chatbots, roboter) und Devices (Bilderkennung in Smart Phones) integrieren. Für die Herstellung von Werbeclips wird oft eine Vielzahl von Filmmaterial erstellt. Die Sichtung und Bearbeitung dessen dauert für einen guten Cutter 10 Stunden – eine AI Lösung bringt innerhalb von 1 Stunde ein nahezu vergleichbares Ergebnis. Fallen dadurch Jobs weg? Es kommt immer drauf an! Denn die präsentierenden Agenturen investieren die gewonnen Zeit dafür in bessere Sounds und bessere Platzierungen.

Geflashed haben mich erneut die Roboter (the real Sophia) von Hanson robotics. Es ist möglich Gefühle zu identifizieren und somit individuell auf den Gesprächspartner einzugehen. Die Visualisierung verdient die Bezeichnung humanoid. Es ist leicht vorstellbar, dass es hierfür eine Vielzahl an Anwendungsfällen mit einem super Nutzen gibt. Unsere Kinder wachsen in eine spannende Welt, die sich wahnsinnig dynamisch verändert und weiterentwickelt. Auf der offenen Plattform SingularityNet soll die weitere Software und Produkt-Entwicklung schneller und transparent vorangetrieben werden können.

Nicht weniger beeindruckt hat mich die Weltpremiere von Furhat Technologies mit ihrer humanoiden Roboter-Alexa-Version. Ein extrem multifunktionaler sprechender, sehender Kopf der auf eine weiße Gesichtsmaske von innen verschiedene Gesichtern und Persönlichkeiten projiziert. Dadurch sieht der Roboter tatsächlich menschlich aus. Kombiniert mit derzeit 40 Sprachen ist Furhat der optimale Sprachassistent mit dem jeder leicht und gerne interagieren kann. Über AI kann Furhat auch Gefühle deuten und darauf reagieren – die Art der Bewegung des Kopfes ähnelt menschlichem Verhalten und reduziert Berührungsängste.

Startups & Venture Capital auf dem WebSummit

Jeder Gründer sollte sich gut überlegen, ob und warum er ein Entrepreneur sein will (do some soul research, why you wanna be an entrepreneur). Natürlich ist es entscheidend „to burn for your idea“. Aus Investorenperspektive (Kleiner Perkins, DST Global, Defy.vc) wird noch immer nach „authentic entrepreneurs“ gesucht.
Erfolgreiche Startups machen kein Buzzword Bingo mit den Trendthemen, sondern beschäftigen sich mit echten Problemen von Kunden und bieten relevante neue Lösungen an. Und zwar nicht für die Symptome, sondern die zugrundeliegenden Ursachen der Probleme („Get onto the root need“). Dadurch wird ein guter Startup Entrepreneur automatisch zu einem „change agent“. (Tim Draper, Draper Associates, the year-one survival guide)
Auch für E-Commerce gibt es aus VC Sicht noch großes Potential, da auf globalem Level erst 10% des Handels online erfolgen (DST Global) –besonders mit neuen Themen in aufstrebenden Märkten. Generell spannende Themen sind: Logistik, Media, enterprise security, platform etc.
Beim Pitch gilt mehr als jemals zuvor: Show the product! Describe the problem! Show leadership skills! Visualize!

Individualised data-driven-marketing

Heineken stellte einen „beginners guide“ vor, wie das Unternehmen selber lernt, Big Data zu generieren und zu nutzen. Die Potentiale werden erst durch nachhaltiges Auseinandersetzen mit dem Thema sichtbar. Heineken sieht bereits nach wenigen Monaten Kostenpotentiale von 30% im Marketing durch effizienteres Arbeiten. Schön, dass auch Heineken die Notwendigkeit der bereichsübergreifenden Arbeit auf Top Level sieht und nun umsetzt. Wenn Sales, Marketing, Controlling, IT und Trade Marketing nicht zusammenarbeiten können die wahren Schätze nicht gehoben werden.

Cars in 20 years

Eine Podiumsdiskussion drehte sich um die langfristige Zukunft des Autos. Abgesehen davon, dass keine Hersteller involviert waren, ging es in dem Talk ausschließlich um Access, Customer Experience, Mobility Platforms und ein bisschen um benötigte Infrastruktur. Hier wird unterschieden in big urban Mega Areas und eher wenig besiedelte Regionen. In letzteren wird die traditionelle Industrie noch länger ihre Daseinsberechtigung haben – für die Mega-Areas sind jedoch neue Ansätze gefragt.

Creatiff, Marketing Trends, blockchain, Payment, Crypto, Health, Music, Sports etc.
Wie eingangs gesagt – das Programm erschlägt einen und es ist nicht möglich, alle Themen und Trends mitzunehmen. Es gibt daher Teilnehmer, deren Eindrücke ausschließlich andere Themen behandeln. Das ist einerseits krass – und andererseits gut so.

Ich persönlich werde beim ersten 2for1 early bird für den WebSummit 2019 wohl wieder zuschlagen und mir Tickets kaufen! Sehen wir uns?

Vortrag Viamedici Innovationsday 2018

Wer unseren Vortrag auf dem Viamedici Innovationsday 2018 zum Thema „Die Rendite liegt im Backend“ verpasst hat, kann sich den kompletten Vortrag hier ansehen.

Martin Himmel beschreibt darin die größten eCommerce Kostentreiber wie z.B. Retouren oder Logistikkosten und gibt Tipps, wie man dieses Kostentreiber eliminieren kann. Vor allem durch professionelle Systeme und optimierte Prozessabläufe kann das eCommerce Geschäft schnell wieder rentabel werden.

Schauen Sie sich Martin Himmels Tipps selbst an:

Lebensmittel-Online-Shops: Im Lager entscheidet sich der Erfolg

Rewe arbeitet Online nicht rentabel, entrüstete sich jüngst die deutsche Wirtschaftspresse. Doch ob ein Online-Supermarkt profitabel operieren kann oder nicht, entscheidet sich meistens im Lager. Oliver Lucas erklärt, worauf es bei der Optimierung von Lebensmittel-Lagerhaltung, Fulfillment und Versand ankommt.

Der Online-Handel mit Lebensmitteln stellt die Lebensmittellogistik vor völlig neue Herausforderungen. Der eigentlich erfolgsentscheidende Part ist die Intralogistik. Mit Picking-Kosten pro Artikel von 70 Cent und mehr – von denen Branchenexperten hinter vorgehaltener Hand berichten – werden sich nur schwer Gewinne erwirtschaften lassen. Nur wer seine Prozesse auf höchstmögliche Effizienz trimmt, kann mit dem Online-Versand von Lebensmitteln auf absehbare Zeit schwarze Zahlen schreiben.

Der beste Beweis für diese These ist Ocado. Der britische Internet-Supermarkt ist wohl derzeit der einzige, der wirklich Geld verdient. Mithilfe optimaler Software und Technik wie beispielsweise Robotern, die die Ware zum Picker bringen, lassen sich Bestellungen in weniger als fünf Minuten zusammenstellen und die Kosten pro Order drastisch senken. Allerdings mussten auch die Briten eine 14-jährige Durststrecke überwinden und immer wieder Kapital zuschießen, um den Traum vom Lebensmittellieferdienst nicht frühzeitig platzen zu lassen.

Filial-Picking oder Speziallager – diese Frage stellt sich kaum noch

 Den meisten deutschen Handelsunternehmen dürfte dieser lange Atem fehlen. Umso wichtiger ist es, die eigene Intralogistik gleich von Beginn an so effizient wie möglich abzuwickeln. Hierbei stellt sich als erstes die Frage, wie der Online-Versand der Lebensmittel überhaupt organisiert werden soll. Soll die Ware aus einzelnen Filialen in Kundennähe gepickt und auf den Weg geschickt werden? Oder soll die Belieferung aus einem zentralen Lager heraus erfolgen?

Die meisten Online-Supermärkte entscheiden sich inzwischen für eine speziallagerbasierte Kommissionierung. Dies bedeutet zwar mehr Aufwand bei der Verpackung und höhere Kosten für den Versand. Allerdings kann in einem speziell ausgerichteten Lager ein sehr viel größerer Bestand effizienter gelagert und kommissioniert und ab einer bestimmten kritischen Masse die Logistikkosten gegenüber dem filialbasierten Ansatz drastisch gesenkt werden – vorausgesetzt, alle Prozesse sind effizient aufgesetzt.

Cross-Docking beschleunigt den Wareneingang

Die Optimierung des Lagers fängt schon beim Wareneingang an. Für ultrafrische Lebensmittel wie beispielsweise Salate von regionalen Lieferanten, die am Tag der Anlieferung das Lager auch wieder verlassen, lohnt sich die physische Einlagerung in speziellen Lagerplätzen (offen, gekühlt, hohe Luftfeuchtigkeit, Durchlaufregal etc.) in der Regel nicht. Effizienter ist es, diese Waren in einem eigenen Kommissionierbereich zwischenzulagern und bei der Bestellabwicklung über Cross-Docking mit anderen Produkten aus dem Lager direkt zu verheiraten.

Warum B2B- und B2C-Logistik nicht in einen Topf gehören

Ein weiterer Stolperstein in Sachen Intralogistik ist die Unterscheidung zwischen B2B- und B2C-Lager. Während in der B2B-Lebensmittellogistik Artikel in der Regel als Lagereinheit, Umkarton oder Palette verkauft werden, funktioniert die B2C-Logistik eher kleinteilig und in Einzelstücken. Wer beide Zielgruppen aus einem Lager bedient, macht sich das Leben unnötig schwer.

Getrennte B2B- und B2C-Lager oder zumindest getrennte Bestände umgehen dieses Problem – und profitieren auch beim Fulfillment: Denn während in der B2B-Logistik in der Regel Gabelstapler ganze Paletten durch die Gegend manövrieren, die am besten ebenerdig auf Blockflächen untergebracht sind, sind in der B2C-Logistik Picker zu Fuß mit Kommissionierwagen unterwegs. Sie können sich auch in einem abgeschlossenen Bereich auf Mezzaninebene bewegen und aus Fachböden mit kleinteiligem Inventar picken.

Optimales Kühllager: Jedem das Seine

Eine weitere wichtige Überlegung in Sachen Online-Lebensmittel-Logistik betrifft die Lagerart bei Kühlware. In der Regel ist es nicht wirtschaftlich, ein komplettes Lager auf vier bis acht Grad herunter zu kühlen. Stattdessen sollten Chilled Food (Lagerung und Transport bei 4 bis 8 Grad) und Tiefkühlware (Lagerung und Transport bei -18 Grad) im Logistikzentrum separat gelagert werden. In der Praxis zeigt sich, dass unterschiedliche Versender hinsichtlich Kühlung ganz unterschiedliche Lösungen für sich finden. Für kleinere Online-Lebensmittelshops können schon ausrangierte Kühltheken ausreichen, andere Anbieter arbeiten mit Kühlschränken, die von hinten und vorne zugänglich sind, für wieder andere Unternehmen erweisen sich Kühlzellen als praktikabelste Lösung. Eine wirkliche Best-Practice-Empfehlung gibt es hierzu jedoch nicht. Vor jeder Anschaffung empfiehlt es sich allerdings, eine Hochlaufplanung zur Volumenentwicklung durchzuführen. Auch die Frage, ob man eher in der Sortimentsbreite oder bei den Stückzahlen wachsen will, sollte für die Strategie und Auswahl des besten Kühl-Konzeptes berücksichtigt werden.

Letzte Meile: Auf die Extra-Services kommt es an

Auch beim Versand gekühlter Lebensmittel muss sichergestellt werden, dass die vorgeschriebenen Temperaturzonen bis zur Haustür des Empfängers eingehalten werden. Gerade für den Temperaturbereich von vier bis 18 Grad gibt es standardisierte und auch bezahlbare Lösungen. Kartonagen mit Passivkältespeicherfunktion und Kühlpacks halten Sendungen bei Bedarf bis zu 72 Stunden im vorgeschriebenen Bereich. Auch tiefgekühlte Ware findet ihren Weg zum Kunden: Statt mit Kühlpacks arbeiten die Versender dann mit Trockeneis, das bei wenig Volumen eine sehr lange Kühldauer verspricht.

Ist die Bestellung endgültig kommissioniert, muss ein passender Logistiker beauftragt werden. Tatsächlich stehen inzwischen für fast jede Produktgruppe spezialisierte KEP-Dienstleister parat. Besonders wichtig ist es für Online-Supermärkte, sich das Dienstleistungsportfolio genau anzusehen. In der Praxis hat es sich als extrem hilfreich erwiesen, wenn Kunden Zeitfenster für die Zustellung definieren können. Damit kommen Anbieter der Angst des Kunden zuvor, dass die Butter doch beim Nachbarn im Paket zerfließt, wenn man es selbst zum Zeitpunkt der Zustellung nicht annehmen kann. Wichtig beim Online-Bestellprozess ist es zudem, Feiertage und Wochenenden zu berücksichtigen und Bestellungen beispielsweise nicht unbedingt am Freitag vor Pfingsten noch zu verschicken, wenn die Kühlakkus im Karton nur 72 Stunden durchhalten.

Eigene Lieferdienste als optimales Konzept?

Alternativ zu Standard-Logistikern investieren Online-Lebensmittelhändler auch verstärkt in eigene Lieferdienste, um spezifische Kundenwünsche (z.B. Abendzustellung) zu erfüllen und hierüber möglichst gute Drop-Off Quoten je Stunde zu realisieren. Hier scheint Picnic ein spannendes Konzept entwickelt zu haben, um Kundenwünsche und wirtschaftliche Aspekte optimal zu kombinieren. Auch Rewe verfolgt diesen Ansatz. Skalierbare Modelle, um z.B. bereits bestehende Lieferservices (Kuriere, Pizzaservice, Uber, Taxi, Foodora etc.) einzubinden, werden dank sich stets verbessernder digitaler Steuerungsmöglichkeiten auch noch an Marktrelevanz gewinnen.

In Summe zeigt sich: Wer online mit Lebensmitteln handelt, muss sich viele Gedanken über die Logistik und die Gestaltung und Optimierung seiner Prozesse machen. Auch der Meister aller Prozesse, Amazon, experimentiert noch mit verschiedenen Konzepten und hat den Stein der Weisen noch nicht gefunden. Doch solange es im Getriebe knirscht, wird sich der Versand von Lebensmitteln kaum rentabel gestalten lassen.

Übrigens: Auf der „Next Generation Food“, dem jährlichen Familientreffen der (E-)-Food-Branche, diskutieren namhafte Experten am 15. Oktober 2018 in der Kalkscheune Berlin zum 6. Mal über aktuelle Trends im (Online-)Lebensmittelmarkt. Weitere Informationen zu dem von uns mitveranstalteten event gibt es online unter: www.next-generation-food.de.

eLogistics Conference in München

Am 17.07.2018 findet die eLogistics Conference in München statt. Hier treffen sich wieder Experten aus der Händler-, Hersteller- und Dienstleisterseite um über die neuesten Logistik-Trends im eCommerce zu sprechen. Im Fokus stehen dieses Jahr die Themen Laperoptimierung, letzte Meile und Sameday-Delivery. Nur wenn die Ware schnell und zuverlässig beim Kunden ankommt, wird dieser mit dem Unternehmen zufrieden sein. Wie man die Herausforderungen der Logistik meistert und die Kosten im Griff behält, verraten mehrere Experten auf der eLogistics Conference. Diskutiert werden zudem neue Ideen und Lösungen rund um die Themen Lagermanagement und Zustellung.

Oliver Lucas führt uns durch diesen Tag und stellt best practices bei der Auswahl des passenden Fulfilment-Dienstleisters vor.

Für interessierte Teilnehmer können wir einmalig an 10 Personen einen Rabatt von 50% für die Tickets anbieten. Melden Sie sich bei Interesse gerne bei uns.

Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Oliver Lucas auf der investigate: future commerce

Investigate:Future Commerce am 28. Juni 2018

Bei der Investigate: future commerce treffen sich eCommerce Experten aus verschiedenen Bereichen um über die Zukunft des eCommerce Marktes zu sprechen. Oliver Lucas ist als einer der Experten mit dabei.

Ziel der investigate: future commerce ist es konkrete Trends für die nächsten 3 Jahre im eCommerce Markt zu diskutieren und einzelne Trendthemen gezielt zu beantworten.

 

 

eCommerce Grundlagen-Seminar am 21.06.2018 beim LBS

eCommerce richtig verstehen – und die logistischen Chancen nutzen!


Oliver Lucas hält beim LBS – Landesverband bayerischer Spediteure e.V. ein Grundlagenseminar zum Thema eCommerce und Logistik.

Das Seminar richtet sich an alle interessierten

  • Führungskräfte,
  • Logistikleiter/-innen
  • Projektleiter/-innen
  • Key-Account-Manager/-innen
  • Vertriebsmitarbeiter/-innen

Das Grundlagen-Seminar findet am 21.06.2018 von 9-17 Uhr bei der LBS in München statt.

Inhalt des Seminars

Die Digitalisierung wirkt sich sehr stark auf die Geschäftsmodelle in der Logistik aus. Das Seminar fokussiert auf die Kernthemen und die einzelnen Bausteine der eCommerce Prozesskette: Sie lernen die Zusammenhänge des digitalisierten Handel(n)s kennen. Erfahren Sie, wie erfolgreiche eCommerce-Geschäftsmodelle funktionieren und welche Chancen und Anforderungen sich daraus für Sie als Dienstleister ergeben.

Kurz und anschaulich erfahren Sie, was zu einer perfekten eCommerce-Abwicklung alles dazugehört, indem das Seminar die gesamte logistische Prozesskette von den operativen Abläufen über die kaufmännischen Prozesse bis hin zur Retourenbuchung betrachtet. Als Dienstleister schärfen Sie durch das Seminar Ihr Verständnis für eCommerce und gewinnen einen Überblick über die Kernthemen im Online Handel. Hieraus können Sie für Ihr Unternehmen die Chancen und nächsten Schritte Ihres eCommerce-Business als Anbieter oder Dienstleister einleiten.

  • Geschäftsmodelle und Vertriebsstrategien im eCommerce
  • „Killer”-Faktoren und Möglichkeiten der Diversifikation
  • Logistische Herausforderungen im eCommerce
  • Online vs. Offline Business
  • Multichannel- und Verzahnungsmöglichkeiten – und wie gehe ich damit als Dienstleister um?
  • Amazon als Vorreiter der Plattformwelt: Fluch oder Segen?
  • Anforderungen an Ihre Organisation

Seminar-Gebühren

€ 399,00 LBS-Mitglieder und Mitglieder eines DSLV-Landesverbandes
€ 519,00 Nichtmitglieder

Inkl. Seminarunterlagen, Tagungsgetränke, Kaffeepausen, Mittagessen und Tagesparkticket im „Parkstadt Center“ Schwabing. Wir berechnen nach § 4 Nr. 22 a) UStG keine MwSt.

Infos und Anmeldung direkt beim LBS.

TradeWorld: Tipps für Plattformbetreiber

Das Fachmagazin LOGISTIK HEUTE organisiert am 15.03.2018 auf der Trade World in Stuttgart das Forum „Plattformen in der Handelswelt“.

In Zeiten der Digitalisierung beschäftigen sich immer mehr Unternehmer mit dem Thema Plattform. Egal ob man selbst ein Plattformbetreiber wird oder nur als Partner dort verkauft, die internen Prozesse müssen darauf vorbereitet werden. Das bedeutet die Verknüpfung von Vertriebskanälen und die Digitalisierung von Daten sowie Prozessen.

Worauf man speziell im Logistikbereich achten sollte verrät Oliver Lucas um 14:05 – 14:25 Uhr mit seinem Vortrag

Ideale Logistikprozesse für einen skalierbaren Onlinehandel – Tipps und Tricks für Händler und Plattformbetreiber.

Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

IHK Webinar – Die Zukunft des Einzelhandels

Oliver Lucas sprach beim IHK Webinar über die Zukunft des Einzelhandels. Welche Schritte müssen getätigt werden um im eCommerce & Online Handel durchstarten zu können? Der Onlinetrend verändert auch den Einzelhandel. Nach wie vor bleiben stationäre Geschäfte relevant, sie fungieren jedoch mehr und mehr zum Showroom. Geschultes Personal und eine persönliche Kundenbeziehung werden immer wichtiger, um die Kunden weiterhin in die Filialen zu locken. Aufgrund des veränderten Kaufprozesses ist es auch für stationäre Händler wichtig eine Online-Präsenz zu haben. Schließlich recherchieren viele Kunden vorher online, bevor sie eine Filiale besuchen. Nur wer die Customer Journey seines Kunden kennt, kann ihn an den relevanten Touchpoints abholen.

In der Praxis gestaltet sich das Thema Online-Handel für viele Einzelhändler als sehr schwierig. Zeit- und Personalmangel stellen oft die größten Probleme dar, wenn es um die Umsetzung des ambitionierten „online Verkaufen“ Projektes geht. Mitarbeiter und vor allem die Systeme sind oft nicht auf Echtzeit-Kunden vorbereitet. Doch ohne zentrale Artikeldaten, Echtzeit-Bestände und online-fähige POS-Systeme kann eCommerce nicht erfolgreich funktionieren. Ebenso wichtig ist das richtige Team an motivierten Mitarbeitern . Nur ein Team mit „Bock auf online“ und der nötigen Kompetenz wird den Online-Handel langfristig nach vorne bringen.

In diesem Webinar der IHK München & Oberbayern gibt Ihnen Oliver Lucas einen Überblick über die benötigten Kompetenzen, die finanziellen Dimensionen und die verschiedenen Möglichkeiten Online-Handel zu betreiben. Gemeinsam mit Christian Krömer von „Spielwaren Krömer“ lernen Sie die spannende Welt des Onlinehandelns näher kennen. Verschaffen Sie sich einen Eindruck, wie ein gesundes und durchdachtes Wachstum stattfinden kann, ohne Ihr Unternehmen mit logistischen Stolpersteinen zu überrollen.

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Erfolgreiche Ladengeschäfte im Online-Zeitalter

Zum Thema „Erfolgreiche Ladengeschäfte im Online-Zeitalter“ referierte Martin Himmel am 07.11.2017 in Landshut bei der IHK gemeinsam mit Digital-Experte Tim Böker. Die anschließende Umfrage der IHK Niederbayern unter den Teilnehmern zeigte es sehr positives Ergebnis. 92,3% waren von der Fachkompetenz von Herrn Himmel überzeugt und fanden die Themeninhalte verständlich und gut vermittelt.

Aktuelle Situation am Markt

Der Onlineanteil am Umsatz der Einzelhändler nimmt seit über 10 Jahren kontinuierlich zu. In Zeiten in denen bereits 90% der Deutschen regelmäßig bei Amazon kaufen und 45% ihre Produktsuche dort starten ist es für den Einzelhandel unerlässlich einen Präsenz im Online-Kanal zu zeigen (Quelle: pcw_Studie_Total_Retail_2017). Das stationäre Geschäft bleibt weiterhin für die Deutschen relevant, es fungiert jedoch mehr und mehr als Showroom bei dem gute Beratung und erstklassiger Service nicht mehr optional sind.

Diese Fakten sollten Besitzer von Ladengeschäften kennen

Mit Hilfe konkreter Fakten führte Martin Himmel interessierte Einzelhändler und Unternehmer durch die aktuelle Situation am Markt. Folgende Tatsachen sollten Ladenbesitzern bewusst sein:

  1. Sie können nicht nicht online sein (mindestens bei Google Maps und ggf. in Bewertungsportalen sind Sie es bereits)
  2. Das Informationsverhalten ändert sich radikal (Produktsuche beginnt schon bei Facebook, Bewertungen anderer Kunden auf Amazon werden immer relevanter)
  3. Auch digital gibt es 1A-Lagen (SEO Optimierungen und gezielte SEA Kampagnen helfen Kunden Ihre Marke / Produkt zu finden)
  4. Ohne Differenzierung funktioniert es online nicht
  5. Synergien zwischen online und offline nutzen (nur 8% der Deutschen recherchierten und kauften in 2015 nur online, zum Großteil ist es eine Kombination aus online recherchieren und offline kaufen, oder andersherum).
  6. Diese Synergien wollen auch die „Großen“ nutzen (siehe Google Shopping)
  7. Auch Verbände wachen auf (SABU z.B. präsentiert auf seiner regionalen Suchplattform für Schuhe die Ergebnisse vieler teilnehmender Händler). Allerdings greifen solche Maßnahmen auch nicht immer (Negativbeispiel: Online City Wuppertal).
  8. Stationär muss seine Stärken ausspielen damit Ladengeschäfte weiterhin interessant bleiben (Showroom und Einkaufserlebnis bieten; Service vor Ort und erstklassige Beratung; Online und Offline kombinieren durch Click & Collect Services).

Tipps wie Sie Ihr Ladengeschäft erfolgreich online vermarkten

Wer sich mit diesen Fakten und deren Auswirkungen auf das eigene Ladengeschäft auseinandersetzt, hat schon viel gewonnen. Mit konkreten Tipps und einigen Beispielen aus der Praxis zeigte Martin Himmel den Teilnehmern einen Weg um schnell auf den Online-Zug aufzuspringen.

  1. Erkennen Sie Ihren Mehrwert – Generell und Online.
  2. Verstehen Sie die Customer Journey Ihres Kunden. Wo startet Ihr Kunde seine Produktsuche? Was bewegt ihn zum Kauf? Besetzen Sie die relevanten Touchpoints.
  3. Nutzen Sie Online-Werbeformate. Kommen Sie dabei auf den Fahrersitz und erreichen Sie Cross-Channel.
  4.  Kümmern Sie sich um Ihre Unternehmenskultur. Schaffen Sie ein Team das „Bock auf Digital“ hat.
  5. Systeme müssen „onlinefähig“ sein.
  6. Analysieren und optimieren Sie Ihre Geschäftsprozesse.
  7. Starten Sie unperfekt, aber lernen Sie schnell. Skalieren Sie robust.
  8. Erfinden Sie das Rad systematisch nicht neu, aber integrieren Sie es sauber.

Unser Fazit

Erfolgreiche Ladengeschäft sind mit der richtigen Online-Strategie machbar. Wichtig ist es dabei, seine Kunden genau zu kennen. Nur dann kann man sie mit den richtigen Werbeformaten am richtigen „Ort“ abholen. Natürlich nur, wenn auch die Systeme und Prozesse mitspielen und entsprechend auf Online vorbereitet sind.

Gerne unterstützen wir Sie dabei, Ihr Ladengeschäft durch Online-Kanäle profitabel zu machen. Vereinbaren Sie jetzt ein kostenfreies Erstgespräch.

 

Optimierungen vor dem Weihnachtsgeschäft

Martin Himmel spricht mit der IWB

Martin Himmel hat mit der Internet World Business über das Thema Optimierungen gesprochen. Gerade im Weihnachtsgeschäft rotieren viele Online-Shops, die nicht auf den Ansturm vorbereitet sind. Besonders hart trifft es dabei oft die Logistik und den Kundenservice, wenn sie nicht rechtzeitig von der Marketing-Abteilung über geplante Aktionen informiert werden.

Für das Weihnachtsgeschäft 2017 ist es laut Martin Himmel noch nicht zu spät um Prozesse zu optimieren und zu automatisieren. Je professioneller Online-Shops arbeiten und je besser Systeme und Prozesse integriert sind, desto einfacher können Auftragspeaks abgefangen werden.

Den kompletten Artikel gibt es in der aktuellen Print-Ausgabe der Internet World Business. Einen Ausschnitt des Artikels finden Sie hier:

Internet World Kongress – ein Rückblick von Oliver Lucas

Der Internet World Kongress am 10./11. Oktober 2017 in München behandelte 2 Tage lang die wichtigsten Trends rund um die Themen Online-Marktplätze, digitaler Handel, Managing Growth und Web-Software. Als Redner und Moderator war ich bei einigen Sessions mit auf der Bühne und habe mit Geschäftsführern und Entscheidern über verschiedene Themen diskutiert. Meine Eindrücke habe ich für Sie zusammengefasst:

Tag 1 – Marken im digitalen Handel

It’s all about the Customer, stupid! – Sinnerschrader

Die Key Note von Matthias Schrader von sinnerschrader „It’s all about the Customer, stupid!“ referenzierte stark auf sein tolles Buch über transformationale Produkte. In seiner Philosophie wird der Kunde zum Schatten CEO: hierbei steht er einerseits im Zentrum von Product Management, Product Operations, Product Engineering und Product Design. Andererseits im Spannungsfeld von Brand, Business Model, Processes und Technology.

Mobile first – Erfahrungen von Asos

Die nachfolgende Key Note des CEO von Asos Brian McBride führte uns durch seine langjährigen Erfahrungen und fokussierte als Key Message die zwingende Notwendigkeit auf Mobile zu setzen vor Augen. Bei Asos wird die App 8mal häufiger genutzt als Desktop / Laptop mit einer Verweildauer von 70 Min. je Monat. Die Order Frequenz ist 50% höher und in der App werden je User doppelt so viele Produkte angeschaut. Im Kern des Handelns steht auch bei ihm der Kunde, den man auch via Social Media und Engagement Marketing bestens kennen sollte. Snapchat und Instagram haben für Asos hohe Relevanz, weshalb Asos selber 60.000 „pieces of content“ pro Monat erstellt, um seine Kunden engagiert und aktiv zu halten. Zu unserer Freude war seine letzte Folie „Operations and Fulfilment are Key“ – denn auf dem Level von Asos gilt ausschließlich Professionalität, Effizienz und Skalierbarkeit.

Die Customer Journey ist das neue Produkt

Der Vortrag unseres Partners Ralph Hübner zum Thema „Die Customer Journey ist das neue Produkt“ stellt den gesamten Erfahrungsprozess des Konsumenten im Such-, Kauf und Nutzungsprozess in den Vordergrund. Die entscheidende Produktaufgabe von Herstellern ist heute ein ganzheitliches Management von Produkt + Preis + Content + Logistik + Services + Bewertungen. Dementsprechend muss die gesamte Organisation, zumindest aber die Geschäftsleitung, der Vertrieb, das Marketing, das Produktmanagement und der Service, ihren Innovations- und Leistungsfokus an der Journey ausrichten. Der klassische Produktmanager wird zum Customer-Journey-Manager. Ralph Hübner berät aktuell viele Marken und Hersteller, die gerade vor diesen strategischen Herausforderungen stehen. Mittels einer Customer-Journey Analyse hilft er ihnen die digitalen Vertriebsstrategien zu optimieren. Eine fundierte Plattform- und insbesondere amazon Strategie ist heute für Hersteller Pflicht!

PUMAs Eroberung der Marktplätze

In der nächsten Session habe ich mit Felix Jahn, dem Head of eCommerce von PUMA über PUMA’s eCommerce Entwicklung und insbesondere deren Engagement auf Marktplätzen gesprochen. PUMA war im Jahr 2016 sehr erfolgreich und konnte den Umsatz gerade im Sportschuhbereich deutlich erhöhen. Gerade bei den Einzelhändlern wie z.B. Intersport hat es PUMA allerdings schwer und kommt nicht an Marken wie Adidas oder Nike heran. Auch aus diesem Grund sind Online Marktplätze für PUMA sehr relevant. Ein eigenes Team in der PUMA Organisation kümmert sich ausschließlich um die optimale Präsenz auf digitalen Marktplätzen wie z.B. Zalando, Amazon, schuhe.de. PUMA hat erkannt, dass die Kunden bei der Produktsuche oft auf Marktplätzen unterwegs sind, noch bevor sie sich gezielt für eine Marke entschieden haben. Die richtige Präsenz von PUMA soll helfen, die Verkäufe in 2017 noch weiter zu steigern. Konkrete Zahlen zu Online Anteilen ließ er sich jedoch nicht entlocken – lediglich „sehr positive Wachstumszahlen“ lassen eine erfolgreiche Umsetzung vermuten. Entscheidender Faktor für das Online Wachstum ist ein starkes internes Online Team, welches die Onliner Spielregeln durschaut und „Bock auf neue Themen“ hat.

Der Next Generation Customer Centricity Ansatz von myEnso

Mit myEnso startete vor wenigen Wochen ein neuer Online Anbieter für Lebensmittel. Der Gründer und Geschäftsführer Norbert Hegmann erläuterte seine Beweggründe, über „Next Generation Customer Centricity“ in diesen Markt einzusteigen. Kunden können sich über einen Genossenschafts-Ansatz am Unternehmen beteiligen und promoten weitere Kunden. Diese Kunden wählen relevante Lebensmittel selber aus. Das Angebot soll sehr breit werden – bis zu 100.000qm Logistikfläche mit einer modernen Infrastruktur (Roboter bewegen die Fachbodenregale zum Kommissionierplatz) sind bereits ausreichend vorhanden. Es bleibt abzuwarten, wie die Wachstumspläne umgesetzt werden können und ob hier ein neuer veritabler Wettbewerber zu rewe.de, allyouneedfresh und amazon fresh entsteht.

Ein preisgekrönter Webshop ist noch kein Selbstläufer – die Story von Donkey Products

Mit Florian Berger von Donkey Products habe ich anschließend zum Thema „Ein preisgekrönter Webshop ist noch kein Selbstläufer“ gesprochen. 2008 gründete Florian Berger die Marke Donkey Products. Der Online-Shop wurde mit mehreren Branchenpreisen gekrönt, u.a. mit dem Internet World Business Shop-Award. Doch der erhoffte Erfolg blieb trotz erfolgreicher Marke und preisgekröntem Shop aus. Letztlich musste leidlich erlernt werden, dass nach dem Shop Launch die eigentliche Arbeit mit einem nachhaltigen Kümmern um Traffic, Conversion und fortlaufende Optimierung gleich weitergeht. Ein schöner Shop alleine ist kein Selbstläufer für den Erfolg – von seiner Agentur und bestehenden Partnern wurde Donkey hierauf jedoch leider nicht ausreichend vorbereitet. Nach einer längeren Durststrecke wurde die Strategie angepasst, indem regionale Anbieter für Geschenkartikel auf der Plattform ihre Artikel neben den Donkey Products anbieten können. Somit profitieren nun Kunden, Hersteller und der eShop selber vom „Lokalhelden“ Ansatz.

VAUDE wird digital

Im Vortrag von Manfred Meindl wurde die Digitalisierungsstrategie von VAUDE vorgestellt. Vaude setzt im eCommerce auf den Partner Ansatz und hat seit vielen Jahren commerce connector im Einsatz. Nicht alle Händler sind in der eigenen Digitalisierung top aufgestellt, aber auch der Outdoor-Markt wird online immer stärker. Ein Highlight ist die Verteilung der Marketing Budgets – für 2018 spielt Print in den Planungen keine Rolle mehr. Durch „online only“ verspricht man sich eine stärkere Fokussierung auf Zielgruppen. Ein Feldtest in Schleswig-Holstein hat beispielsweise erstaunliche Effekte in der Erhöhung der Markenbekanntheit und somit auch der Umsätze ergeben. Die Strategie scheint sich somit zu bestätigen.

Tag 2 – Managing Growth

Unternehmensbeteiligungen managen – im Gespräch mit OTTO, pixi und Hampelton

Zum Thema „Make or buy“ diskutierte ich am 2. Tag des Internet World Kongresses mit Miro Parizek, Gründer von Hampleton Partners, Gregor Walter, pixi Software GmbH und Christoph Stancke, Senior Project Manager bei der OTTO Group. Hier ging es zentral um die Fragestellung, wie durch Unternehmensbeteiligungen Wachstum in der digitalen Transformation gemanaged werden kann. OTTO hat sich in den letzten Jahren zu einem veritablen Investor entwickelt, der seine diversen Beteiligungen aktiv managed – ohne dabei die unternehmerischen Initiativen der vorigen Eigentümer bremsen zu wollen. Die Ergebnisse sind positiv und mittelfristig wird OTTO weiter auf der Käuferseite agieren. Gregor Walter berichtete vom Verkauf von pixi an descartes (kanadisches IT Unternehmen), welcher durch Hampleton eingeleitet und organisiert wurde. Auch nach dem Verkauf kann pixi seine Ideen gut voranbringen und behält ausreichend Handlungsspielraum. Der persönliche und strategische Fit war neben Kaufpreisdiskussionen der wesentliche Hebel für einen erfolgreichen Deal. Die internationale Komponente durch Hampleton hat letztlich zu besseren Interessenten geführt.

Die eigene „bankability“ erhöhen – Dt. Handelbank, Alphanet und 99chairs berichten

Weiteres Wachstum erfordert auch immer eine solide Finanzierung. Über die Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung sprach ich mit Daniel Kreis, CEO der Deutschen Handelsbank, Marco Hierling, CEO Alphapet Ventures GmbH und Frank Stegert, CEO 99chairs GmbH. Die Deutsche Handelsbank konzentriert sich als Fremdkapitalgeber auf wenige Produkte und hat sich damit auch bei Startups einen guten Ruf erworben. Ein erfolgreicher Case ist die Zusammenarbeit mit Alphapet, wo schließlich sogar eine zusätzliche Akquisition mit eingeleitet und unterstützt wurde. Alphapet steht damit in hervorragender Startposition um weiter zu wachsen, die eigene „bankability“ hilft in vielen strategischen Facetten, sodass der eigene Handlungsspielraum (Finanzierung working capital, Internationalisierung, Expansion, Akquisitionen etc.) deutlich vergrößert wird. Auch bei 99chairs spielten Kapitalrunden eine große Rolle fürs Wachstum – mittlerweile wird neben Fremdkapital auch mit der Nutzung von Fördermitteln gearbeitet. Ein learning der Session: an erfolgreiche Finanzierungsrunden stets Fremdkapitalrunden anschliessen, um die gleichen Unterlagen zu nutzen und insgesamt solide aufgestellt zu sein. Banken werden dabei immer mehr als Partner und nicht nur als reiner Kapitalgeber gesehen, alle profitieren von einer vorsorglichen Planung der Liquidität.

Wachstumsschmerzen im Prozessbereich – Erfahrungen von Media Saturn und vitafy

Gemeinsam mit unseren Kunden Christian Böhm von vitafy und Marcus Reuter von Media Markt /Saturn diskutierte ich zum Thema Wachstumsschmerzen in Unternehmen und die Auswirkungen auf den Logistik-Bereich. Dabei ging es zentral um die Frage, ab welchem Punkt ein Unternehmen professionelle Hilfe in Anspruch nehmen bzw. ein zentrales Datenmanagement einführen muss. Media Markt / Saturn kämpft mit extremen Auftrags-Peaks z.B. im Weihnachtsgeschäft oder am Cyber Monday. Diese Peaks sind eine Belastung für die gesamte Prozesskette vom Auftragseingang über die Lagerprozesse bis zur Kundenbetreuung. Vitafy hingegen hat mitten in einer extremen Wachstumsphase den Logistik-Dienstleister wechseln müssen und musste dafür erst viele Lagerprozesse optimieren und automatisieren. In Wachstumsphasen stellt sich generell die Frage, ob die bestehende inhouse Logistik-Infrastruktur ausgebaut werden soll oder ob das Outsourcen zu einem externen Fulfilmentanbeiter sinnvoller ist.

Fachkräftemangel im eCommerce? LudwigBeck, norisk und HAYS berichten

Zum Thema Fachkräftemangel im eCommerce sprach ich anschließend mit Fabian Goehler, Geschäftsführer LudwigBeck, Dominik Haupt, Geschäftsführer norisk GmbH und Frank Schabel, Marketingleiter HAYS. Der Bedarf an qualifizierten eCommerce Fachkräften ist nach wie vor da. Die meisten Firmen versuchen die eigenen Leute weiter zu entwickeln und auf das Thema eCommerce gezielt zu schulen. Gerade im Bereich der Hersteller und Händler werden spezialisierte Fachkräfte für einzelne Bereiche kaum benötigt sondern eher die „eierlegende Wollmilchsau“ – eine Fachkraft die sich in jedem Bereich rund um das Thema eCommerce auskennt. Arbeitnehmer legen auf Grund der eigenen Planungssicherheit immer mehr Wert auf ein sicheres Arbeitsverhältnis. Etablierte Unternehmen sind daher generell gefragter als Arbeitgeber als Start-Ups.

Tag 2 – Everywhere Commerce

Mobile Customer Journey – ein Google-Mitarbeiter gibts Tipps

Über das Thema „Mobile – be fast, be seen, be smart“ sprach am 2. Tag des Internet World Kongresses Dominik Wöber, Head of Performance Solutions bei Google. Viele Unternehmen haben die Bedeutung der mobilen Customer Journey ihrer Kunde noch nicht erkannt. Mit langsamen oder mobil nicht optimierten Seiten werden Kunden verprellt. Wie stellen Firmen sich am besten in der „Mobile-First-Ära“ auf? In einfacher Herleitung wurden konkrete takeaways, wie die Bildoptimierung, die regionale-mobile Ausspielung und die Nutzung von Standard Services für schnelle Ladezeiten erläutert. Für google ist die mobile Kompetenz der Anbieter und Seiten mittlerweile das Nr. 1 Kriterium für die Bewertung der Suchergebnisse.

Mobile Online Shopping – eine Erfolgsgeschichte von Adidas

Eine Aktion in die ganz andere Richtung versuchte Adidas mit seinem Fußballschuh GLITCH. Stephan Schambach, Gründer und CEO von Newstore und Marc Makowski, Director Business Development von Adidas berichteten über die Erfahrungen aus der Aktion. Zusammen mit Micro-Influencern hatte Adidas einen Fußballschuh kreiert, dessen Launch jegliche konventionelle Marketing-Massnahmen ignorierte und der trotzdem eine riesige Nachfrage generierte. Kunden konnten den Schuh ausschließlich über die mobile „Glitch“-App ordern – und auch nur auf Einladung. Der Hype war so groß, dass Zugangscodes für die App auch über eBay gehandelt wurden. Die technische Basis hierfü lieferte Stephan Schambach mit seiner neuen Omnichannel Lösung newstore, die besonders auf location spezifische Kundeninteraktion in einer Omnichannel Welt ausgerichtet ist.

Allyouneedfresh und Amazon`s Alexa vereint

Weitere neue Shopping-Entwicklungen präsentierte Max Thinius der allyouneed Fresh GmbH. Dort können online nicht nur Lebensmittel gekauft werden, es gibt im Vergleich zu einem offline-Supermarkt auch eine riesige Auswahl an veganen, vegetarischen und laktosefreien Lebensmitteln. Die Bestellung ist einfach und unkompliziert. Die Einkaufsliste kann bequem per Sprachbefehl von Alexa erstellt werden. Der Nutzer muss die Bestellung momentan allerdings noch selbst ausführen. Allyouneedfresh reagiert mit der Kooperation von Amazons Alexa auf die geänderten Bedürfnisse der Kunden beim Kauf von Lebensmitteln. Schon in naher Zukunft wird sich die Art des Einkaufs weiter verändern. Das Potential des Online-Lebensmittelmarktes wird noch immer stark unterschätzt. In einem kurzweiligen Plausch konnte ich mit Max Thinius diverse Themen des zukünftigen Online- und Einkaufsverhaltens durchdeklinieren.

Unser Fazit

Die Moderation der Sessions auf dem Internet World Kongress hat mir sehr viel Spaß gemacht und viele interessante Themen rund um den Online-Handel behandelt. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder dabei sein dürfen und sind schon gespannt, welche Themen dann auf der Agenda stehen.

 

Marketing Power Conference: Fit für das Amazon Zeitalter

Let´s focus on Digital

Unter dem Motto „Let´s focus on Digital“ beschäftigt sich die Marketing Power Conference am 17./18.10.2017 wieder mit den neuesten Trends rund um das Thema Marketing im digitalen Zeitalter.

Martin Himmel erläutert in seinem Vortrag „Machen Sie ihr Unternehmen fit für das Amazon Zeitalter“ wie sich das Einkaufsverhalten der Kunden durch Amazon verändert hat. 90% der Deutschen kaufen bereits bei Amazon ein, 45% davon starten ihre Produktsuche dort. Doch auch das stationäre Geschäft ist weiterhin wichtig, 54% der Deutschen kaufen nach wie vor mindestens 1x wöchentlich im stationären Handel ein. (Quelle: pwc_Gesamtstudie_Total_Retail_2017)

Um mit dem digitalen Wandel und den durch Amazon hervorgerufenen Änderungen im Kaufverhalten mithalten zu können ist es wichtig, die richtigen Prozesse und Systeme im eigenen Unternehmen zu verankern.

Infos zur Marketing Power Conference 2017

Neben spannenden Fachvorträgen von IT- und Marketingspezialisten sowie zahlreicher Geschäftsführer bietet die Marketing Power Conference auch ausreichend Zeit für aktives Networking.

Die Marketing Power Conference ist eine kostenfreie Veranstaltung. Tickets und weitere Informationen gibt es hier.

 

Pack ma`s digital – IHK Webinar: Tipps und Erfahrungen für Ihren erfolgreichen Online Handel

Webinar am 26. Oktober 2017

Referenten:

Oliver Lucas, Geschäftsführender Gesellschafter der ecom consulting GmbH

Christian Krömer Geschäftsführer Spielwaren Krömer GmbH & Co. KG

Moderator:

Bernhard Kux, IHK für München und Oberbayern

Multichannel ist heutzutage ein Muss für all jene Händler, die sich langfristig am Markt positionieren wollen. Gewusst wie, ist eCommerce ein lukrativer Absatzkanal. Um erfolgreichen Online-Handel zu betreiben, muss jedoch nicht zwangsläufig sofort ein eigener Shop her. Woran hingegen kein Unternehmen vorbei kommt, sind klar definierte Ziele, Abläufe und Prozesse. Oliver Lucas, Geschäftsführer bei der unabhängigen Beratungsfirma ecom consulting, verrät Tipps und Tricks, wie Händler ihr Wachstum dank eCommerce fördern können ohne davon überrollt zu werden. Neben ihm wird Christian Krömer von Spielwaren Krömer, einem sehr erfolgreichen Multi-Channel-Händler, von seinenErfahrungen aus der Praxis berichten.

Für weitere Informationen und Erfahrungen aus erster Hand nehmen Sie am Webinar „Tipps und Erfahrungen für Ihren erfolgreichen Online Handel“ am 26. Oktober, 16:00 – 17:00 Uhr teil. Dort haben Sie auch die Möglichkeit direkt Fragen an die Referenten zu stellen.

Veranstaltungsort: online

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Online-Anmeldung ist jedoch notwendig. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.ihk-muenchen.de/webinar-tipps-onlinehandel

Die DIY-Branche wird digital

Ralph Hübner bei den Kölner Gesprächen

Am 28.09.2017 treffen sich Händler und Hersteller der Baumarkt- und Gartenbranche um über die Herausforderungen des digitalen Handels zu sprechen.

Branchenkenner und eCommerce Experte Ralph Hübner informiert bei den Kölner Gesprächen um 10:15 Uhr zum Thema „Customer Journey ist das neue Produkt“.

Weitere Informationen zum Event finden Sie hier.

 

Kölner Gespräche

E-Commerce BBQ

E-Commerce BBQ am 01. September 2017 in Bielefeld

Oliver Lucas moderiert das diesjährige E-Commerce BBQ in Bielefeld. Dort können sich Experten und Interessierte in verschiedenen Workshops und Vorträgen rund um die neuesten Trends im eCommerce informieren.

Dabei werden alle Themen von Online-Marketing bis zur Retouren-Logistik behandelt. Lernen Sie von den Experten wie Sie Ihr Online Business profitabel und erfolgreich führen.

Beim anschließenden Networking auf der BBQ-Party bleibt ausreichend Zeit interessante eCommerce Themen mit Gleichgesinnten zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Jetzt Tickets sichern

Erfahren Sie hier mehr über das Event oder buchen Sie gleich Ihr Ticket.

Zukunftsforum Handel 2017 der IHK München

09:30 – 13:00 Uhr Zukunftsforum Handel der IHK München

Wir sind beim Zukunftsforum Handel dabei und diskutieren mit Teilnehmern und Experten über die Chancen der Digitalisierung für den stationären Handel.

Welche Perspektiven hat der Handel durch die zunehmende Digitalisierung und wie können sich Händler den neuen Herausforderungen stellen?

Die Teilnahme beim Zukunftsforum Handel ist kostenlos. Hier gehts zur Anmeldung: ihk-muenchen.de/zukunftsforum-handel

Zukunftsforum_Handel

Programm

09:00 Uhr Einlass und Registrierung
09:30 Uhr Begrüßung
Peter Kammerer
Stv. Hauptgeschäftsführer, IHK für München und Oberbayern
09:45 Uhr Expertengespräch: Handeln in der digitalen Ära

  • Oliver Lucas
    ecom consulting GmbH
  • Dr. Markus Schöberl
    Amazon EU S.à r.l.
  • Dr. Ernst Stahl
    ibi research an der Universität Regensburg GmbH

10:30 Uhr Online-Shop, Marktplatz & Co. – Wie läuft aktuell der Online-Einkauf ab?
Dr. Thomas Bolz
ibi research an der Universität Regensburg GmbH
11:15 Uhr Vorhang auf! E-Commerce-Startups präsentieren sich –
Austausch beim Imbiss
12:15 Uhr Werkstattgespräche: Unternehmen stellen ihr E-Commerce-Konzept vor
(3 Gespräche à 20 Min parallel, 1 Wechsel möglich)

  • Lars Schade
    Mercateo AG
  • Christiane Hoss-Nurminen
    Bettenrid GmbH
  • Catrin Graf
    Graf Dichtungen GmbH

13:00 Uhr Schlusswort & Networking

Moderation: Peter Höschl

 

ecom consulting auf der Internet World Messe

Am 07. und 08. März ist es wieder soweit: Bei der Internet World Messe in München treffen sich alle Interessierten, Dienstleister und Unternehmen um sich über das Thema eCommerce auszutauschen.

Auch ecom consulting ist dabei. Am 08. März 2017 um 10:40 Uhr hält Oliver Lucas einen Vortrag zum Thema: „So gewinnen Sie die Multichannel Rallye! In fünf Schritten zu mehr Verkäufen online und offline“ in der Infoarena V. Dort geht es den ganzen Vormittag um das Thema „vom stationären zum Multichannel“. Eine gute Gelegenheit für Neueinsteiger und Interessierte sich mit dem Thema eCommerce Markteintritt zu beschäftigen.

Die Internet World ist seit Jahren ein wichtiger Treffpunkt für die gesamte eCommerce Branche. Zwischen Neueinsteigern und langjährigen Teilnehmer findet reger Wissensaustausch statt. Dienstleister und Kunden können zueinander finden und viele neue Partnerschaften ergeben sich. Kurzum, die Internet World bietet für alle eine tolle Gelegenheit sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und die neuesten Trends im eCommerce zu diskutieren.

Wir freuen uns auf viele neue Kontakte und interessante Gespräche!

Oliver Lucas

Kostenloses Webinar am 07.12.2016 um 15 Uhr

Nehmen Sie an unserem kostenlosen Webinar mit Martin Himmel am 07.12.2016 um 15 Uhr teil!

Lernen Sie mehr über die Systeme und Prozesse, die für ein erfolgreiches Omnichannel unerlässlich sind. Wie fügen sich PIM, CRM, ERP, Warenwirtschaft, Middleware, Kassensysteme, Shopsysteme, etc. zu einem sinnvollen Ganzen im Backend zusammen?

Welche Schritte sind notwendig um diese Systeme und Prozesse sauber aufzusetzen? Welche Anforderungen ergeben sich an bereits genutzte Systeme?

Lernen Sie an Hand aktueller Kundencases wie man mit der wachsenden Komplexität der Systeme und Prozesse am besten umgeht.

Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich einen Platz im kostenlosen Webinar.

Next Generation Food 2016: Wo die Zukunft der FMCG-Branche greifbar wird

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Es war wieder einmal DAS Familientreffen der E-Food-Branche: Der „Think Tank Next Generation Food“, veranstaltet von Chefkoch.de, ecom consulting, eFood-Blog, inspirato KONFERENZEN und PLAYINNOVATION, wurde seinem Anspruch als Ideengeber, Kontaktbörse und Zukunftsweiser zum vierten Mal in Folge mehr als gerecht. In der Kalkscheune in Berlin Mitte trafen sich am 5. Oktober knapp 200 Entscheider, Visionäre, Gründer, Food-Blogger, E-Commerce-Spezialisten, etablierte Player, Handelsexperten und Vertreter von Wirtschaft und Politik, um voneinander zu lernen, wohin sich der Lebensmittelmarkt der Zukunft entwickelt. Neben Handelsfragen, und Themen rund um Food-Tech und Food 4 Future, blieb auch in diesem Jahr wieder Raum für spannende Unternehmergeschichten wie der von Alexandro Pape, der sich als Sternekoch mit innovativen Ideen und cleverem Marketing seinen eigenen Markt als „Genuss-Universum“ rund um „Sylter Meersalz“ schafft. Mit dem Event, das 2013 von ecom consulting mitgegründet wurde, werden somit vielfältige Impulse gesetzt.

Next Generation Food 2016

Bezüglich Food Commerce zeigte sich: Noch immer ist der eFood-Markt den ersten Kinderschuhen nicht entwachsen. Laut GfK liegt der aktuelle Marktanteil vom E-Commerce am gesamten deutschen FMCG-Markt bei gerade einmal einem Prozent. Spannend allerdings war die Aufdröselung der Zahlen von Dr. Robert Kecskes, Senior Insight Director bei der GfK. Demnach investieren die Heavy Online Buyer heute schon 14 Prozent ihrer FMCG-Ausgaben in Online-Käufe. Bei den Medium Buyern sind es lediglich 1,7 Prozent. Das zeigt: Je mehr Erfahrung Internet-Nutzer beim Online-Einkauf sammeln, desto selbstverständlicher kaufen sie auch FMCG im Web. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Analyse der E-Commerce-Warenkörbe. Während Medium Buyer eher Gelegenheitskäufe im Web tätigen und vor allem Körperpflegeprodukte oder Wein und Sekt online kaufen, legt der Heavy Buyer verstärkt auch Gemüse und Obst in den Online-Warenkorb. Wer mit seinem Online-Store erfolgreich sein will, muss laut Kecskes drei Dinge tun: Attraktiv wirken. Attraktiv sein. Und attraktiv bleiben. Dieser Dreiklang gilt natürlich branchenübergreifend – aber gerade FMCG bietet das Potential für eine langfristige Kundenbeziehung, so dass über die spezifische Ausprägung von „attraktiv bleiben“ der nachhaltige Markterfolg entschieden wird.

Wo sich der Markt für Online-Lebensmittel in zehn Jahren befinden wird – darüber gibt es in Deutschland kaum Planungssicherheit. Sicher ist nur: Er wächst. Spätestens, wenn Amazon Fresh in Deutschland startet – wobei laut Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber die Frage nach dem „Wann“ noch immer nicht zu beantworten ist – wird ein Ruck durch die Branche gehen. Laut einer Blitzumfrage unter den Teilnehmern gehen für 2020 fünf Prozent von ihnen von fünf Prozent Marktanteil aus, 45 Prozent tippen auf unter zehn Prozent, weitere 40 Prozent schätzen den Online-Marktanteil auf über zehn Prozent – nur jeder Zehnte könnte sich einen Anteil von über 20 Prozent vorstellen.

Dr. Benjamin Rasch, Senior Vice President, DHL Paket Deutschland, warf in seiner Keynote noch einmal einen Fokus auf das aktuelle Marktgeschehen. Demnach liegt das aktuelle Wachstum an Sendungen im Online Lebensmittelhandel bei +35 Prozent gegenüber Vorjahr – und somit deutlich über dem restlichen eCommerce Markt. Doch dieses Wachstum scheinen derzeit vor allem Online-Pure-Player zu stemmen. Die effiziente Lebensmittel-Logistik – nicht nur auf der letzten Meile – bleibt ein entscheidender Faktor, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Für etablierte Konzerne ist die digitale Transformation eine weiterhin große Aufgabe. Tina Beuchler, Digital Director bei Nestlé Deutschland und somit inhaltlich eine Art CDO (Chief Digital Officer), berichtet von vielfältigen Programmen und Schulungen, um die Organisation stärker auf die digitalen Themen auszurichten. Hier ist Geduld gefragt – nach eigenem Bekunden würde Beuchler für Nestlé auf der digitalen Transformationsskala von 0 bis 100 Prozent bisher nur eine Zielerreichung von acht Prozent sehen. Es gibt noch viel zu tun – vor allem im kulturellen Bereich und im Miteinander der Themen und Funktionsbereiche. Doch es gibt Hoffnung: inzwischen coachen die jungen Digital Natives die Geschäftsführung in einem Mentorenprogramm. Über ähnliche Aufgaben berichtete Kai Christiansen von Paulaner, wobei es weniger darum geht, dass Produktangebot zu digitalisieren, sondern die Organisation und interne Abläufe im Sinne einer digitalen Transformation stärker auf digitale Usancen und Möglichkeiten auszurichten.

Die jungen Herausforderer zeigten beim abschließenden Startup-Pitch, mit welchen Ideen sich alte Hasen im Geschäft in Zukunft messen lassen müssen: Cantinio.com, eine Plattform, die Mittagsessen-Specials aller umliegenden Restaurants bündelt, der Nahrungsergänzungshersteller Nutringo und My Food Hero buhlten um die Gunst von Prof. Wolf Michael Nietzer von Food Angels, Jens Drubel von Allyouneedfresh.com, DHDL-Berater Felix Thönnessen und Fabio Ziemßen vom Efood-Blog.com. Überzeugen konnte schließlich Cantinio.com. Der Preis: Ein Mediapackage von Chefkoch.de, ein Thermomix und eine Startup-Beratung von DHDL-Berater Felix Thönnessen.

Eingebettet in zwei Abendveranstaltungen der Berlin Food Week kam auch das Networking der Teilnehmer untereinander nicht zu kurz. Das gut eingespielte Veranstalter und Moderatoren Team ist sich bereits sicher: Nächstes Jahr wird es mindestens genauso gut.

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Next Generation Food 2015

 

Think Tank Next Generation Food (Berlin)

Auch dieses Jahr sind wir wieder Mitveranstalter des ThinkTank next Generation Food 2015 am 29.September 2015 in Berlin.

Eine spannende und hochkarätige Veranstaltung erwartet Sie.

Die Top-Themen dieses Jahr:

  1. Food-Trends: So wird Deutschland künftig essen
  2. Food Concepts: neue Geschäftsmodelle
  3. Food Commerce: Die Food-Offensive beginnt
  4. Food Marketing: Social Media redet mit
  5. Food Tech: die technische Revolution kommt
  6. Food Lifestyle: Essen als Bekenntnis

Natürlich werden auch wir unsere Food-Expertise einbringen:

  • Oliver Lucas wird als Moderator die Veranstaltung wesentlich mitgestalten und als Kompetenzträger und kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
  • Martin Himmel wird auf dem Food-Bar-Camp einen Vortrag mit dem Titel „FIT FÜR E-FOOD OPERATIONS“ halten.

Gerne stehen wir für Gespräche rund um die Veranstaltung zur Verfügung.