Für unser wachsendes Team in der Unternehmensberatung und unsere Vielzahl an Ideen und namhaften Kunden suchen wir ab sofort zur Verstärkung unseres Teams im Raum München einen Team Assistent bzw. Office Manager in Teilzeit.

Ihre Aufgaben:

  • Hintergrundrecherchen im Bereich E-Commerce / Marktplätze / IT-Systeme / Strategie für Artikel, Whitepaper, Präsentationen oder Studien
  • Unterstützung bei Kunden-Workshops oder Vorträgen
  • Vobereitung von Veranstaltungen
  • Organisation und Strukturierung unserer (Standard-)Dokumente und digitalen Ablage für die Nutzung durch uns und unser Experten-Netzwerk

Die Übernahme spannender Themen ist bei uns je nach Vorkenntnissen, Eigeninitiative und zeitlicher Verfügbarkeit willkommen und nahezu unbegrenzt möglich, wie z.B.:

  • Management und Pflege von Website, Landing Pages und Social Media Kanäle
  • Weiterentwicklung Bestandskundenbetreuung und Partner-Netzwerk, incl. Newsletter
  • Schulung von Kunden und Partnern auf neue Systeme oder Prozesse
  • Aktive Mitarbeit in oder Übernahme von Beratungsprojekten

Das bringen Sie mit:

  • Mind. 5 J. relevante Berufserfahrung (längere Pausen im CV sind kein Hindernis)
  • Spaß an Organisation, Optimierung und Kommunikation
  • Verlässlichkeit, sowie selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten
  • Analytisches Denken und textsichere Ausdrucksweise in Deutsch
  • Sehr gute Kenntnisse in MS-Office
  • Erfahrung im Projektmanagement von Vorteil

Das bieten wir:

  • Eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Flexible Arbeitszeiten (Mind. 10 Std./Wo.) sowie Homeoffice Option
  • Ein professionelles, partnerschaftliches Team mit flachen Hierarchien
  • Überdurchschnittliche Vergütung

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung an info[at]ecom-consulting.de und bereichern Sie unser Team!

Das BarCamp zur Digitalisierung!

26.11.2019 | 09:00 – 17:30 Uhr Design Offices Köln-MediaPark | Erftstraße 15-17 | 50672 Köln

In einem aktuellen Event-Format wird der HHG in Zusammenarbeit mit ecom consulting die wichtigen Fragen und Herausforderungen zu konkreten Themenfeldern der Digitalisierung behandeln. 18 Impulsgeber stellen ihre Lösungen und Erfahrungen vor und bringen diese in die offene Diskussion ein. Namhafte Unternehmen, Start-ups und erfahrene Manager stellen dazu in drei parallelen Tracks ihre Erfahrungen und Ideen vor und stehen für den persönlichen Austausch zur Verfügung. Die BarCamp-Idee sieht dabei vor, dass zu Beginn und nach der Mittagspause jeweils Kurzvorstellungen der Impulsgeber erfolgen, sodass sich die Teilnehmer dann entscheiden können, in welche Sessions sie gehen wollen. Das Format und die gebotenen Inhalte richten sich dabei an verschiedene Funktionsträger im Unternehmen, so dass es empfehlenswert ist, dass neben der Geschäftsführung auch verantwortliche Mitarbeiter aus den Bereichen Vertrieb, Marketing, Kundenservice, Personalwesen, IT am DIY DIGI DAY 2019 teilnehmen, um so das wichtige „Big Picture“ zu erhalten.

Folgende Themenfelder werden diskutiert:

Track 1: Markplatz & Internationalisierung mit Ralph Hübner von ecom consulting

Marktplätze gewinnen immer mehr an Bedeutung und dadurch steigt auch die Chance für Hersteller, sich und ihre Produkte direkt beim Konsumenten oder B2B-Kunden zu platzieren sowie in neue Länder vorzudringen. Für Hersteller stellt sich dabei die Frage, mit welchen Teams, Prozessen und IT- sowie Logistik-Lösungen sie das effizient und skalierbar bewerkstelligen können. In diesem Track werden Praxisbeispiele aufgezeigt und diskutiert. Die Impulse kommen von Marktplätzen, Technologie- und Dienstleistungsanbietern sowie anderen Herstellern, die ihre positiven und negativen Erfahrungen teilen. Als Ergebnis der ausgewählten Referenten wird das Thema greifbar und es werden konkrete Lösungs- und Umsetzungsansätze aufgezeigt.

Track 2: Kultur & Organisation mit Oliver Lucas von ecom consulting

Die Hauptversammlung hat gezeigt, dass den HHG Mitgliedsunternehmen insbesondere dieses Thema „unter den Nägeln“ brennt. Es gibt hier keinen Königsweg, der für jedes Unternehmen die besten Ergebnisse bringt. Schließlich sind die individuelle Kultur-Ausgangssituation eines jeden Unternehmens sowie dessen Zielstellungen zu unterschiedlich. Aber es gibt erprobte Methoden und Instrumente, um das Thema systematisch und konsequent anzugehen. Hierzu zählen die Aspekte wie Personalgewinnung und -entwicklung, Führung und Lernen, Kulturarbeit und Kommunikation. Spezialisierte Anbieter aus dem Bereich Change und Kultur stellen dabei, teilweise zusammen mit ihren Kunden, ihre Vorgehensmodelle vor. Zudem zeigen Hersteller, Händler und Manager aus ihrem Unternehmensalltag, was sie bereits „gechanged“ haben, warum etwas funktioniert und was nicht funktioniert.

Track 3: Datenmanagement & Systems mit Martin Himmel von ecom consulting

Sowohl für das bisherige Business als auch für alle neuen Kanäle wie E-Commerce, Social Media und Marktplätze bedarf es eines adäquaten bzw. neuen Umgangs mit Daten und teilweise auch neue Systemkonzeptionen. Flexibilität und Offenheit von Systemen und Daten ist für sich ändernde Business Modelle hoch relevant. Technologie-Anbieter verschiedener Domänen stellen vor, welche Lösungen die bisherigen Systemlandschaften erweitern oder unterstützen können. Dabei geht es sowohl um Produktdaten, Auftragsdatenverarbeitung, Webshop und Marktplatzmanagement, aber auch um Kundeninteraktion und wie man dadurch in neue Geschäftsmodelle oder USPs vorstoßen kann.

Melden Sie sich jetzt für das Barcamp an und diskutieren Sie mit!

Wenn Markenhersteller in „Direct-to-Customer“ einsteigen, stehen sie vor zwei großen Problemen: Sie verstehen den Endkunden nicht – und ihre Agenturen und Dienstleister verstehen sie oft nicht.

Das Thema Daten spielt für unsere Kunden eine wichtige Rolle. Wer seine Daten nicht pflegt und versteht, erkennt die Bedürfnisse seiner Kunden nicht oder zu spät. Als Daten- und BI-Experte unterstützt Volkmar Etzel seit 2015 viele unserer Projekte und begleitet unsere Kunden dabei Daten zu strukturieren und Kundendaten zu analysieren. Als erfahrener E-Commerce Projektmanager unterstützt er unsere Kunden zudem auch in den Bereichen Fulfilment, Prozessanalyse und Interimsmanagement.

Sein Softwareunternehmen 240miles eSolutions hat eine innovative, cloudbasierten Softwarelösung entwickelt, mit der E-Commerce Daten aus verschiedenen Systemen in einem Smart-Data-Center konsolidiert und in Zusammenhang gebracht werden. Durch den Einsatz verschiedener Business-Logiken erhält der Kunde sinnvolle Datenauswertungen mit nachvollziehbaren Handlungsempfehlungen für einen echten Mehrwert im E-Commerce Geschäft.

In unserem Interview unterhalten wir uns über seinen beruflichen Werdegang, seine Zusammenarbeit mit ecom consulting und auch über ganz private Themen.

ecom consulting: Was haben Sie gelernt/studiert und wohin ging Ihre berufliche Reise dann?

Volkmar Etzel:  Ich habe Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn studiert und bin dann für ein Praktikum zum E-Commerce Fulfillment Dienstleister Dohmen Solutions nach München gegangen. Dort habe ich Oliver Lucas kennengelernt, der damals Geschäftsführer bei Dohmen war.

Aus dem Praktikum ist eine Festanstellung geworden und nach gut 10 Jahren bei Dohmen und dann bei der damaligen Tochtergesellschaft NEKOM in Graz/Österreich habe ich mich 2015 mit einem eigenen Unternehmen, der 240miles eSolutions GmbH, selbstständig gemacht.

Wir haben eine Datenplattform entwickelt, die dem Mittelstand ermöglicht, Prozesse zu digitalisieren und neue, digitale Geschäftsmodelle umzusetzen, ohne in bestehende IT Infrastruktur einzugreifen.

ecom consulting: Können Sie eine spannende Herausforderung Ihrer bisherigen Berufskarriere (und Ihre Aufgabe darin) beschreiben?

Volkmar Etzel: Es gab viele spannende Projekte in meiner Zeit bei Dohmen und Nekom, die ich als Key Account Manager oder Projektleiter begleitet habe. Die spannendste Herausforderung ist sicher die Gründung und der Aufbau meines eigenen Unternehmens.

ecom consulting: Seit wann arbeiten Sie mit dem Team von ecom consulting zusammen und was macht die Zusammenarbeit aus?

Volkmar Etzel: Mit Oliver Lucas und einigen anderen aus dem ecom Team arbeite ich bereits seit Dohmen Zeiten (2005) zusammen. Wir kennen uns sehr gut, vertrauen einander und die Zusammenarbeit klappt problemlos und macht Spaß. Wir sind einfach ein eingespieltes Team.  An ecom consulting schätze ich die lösungsorientierte, projektbezogene Beratung – ganz anders als klassische Beratungshäuser das tun. Durch das ecom-Team mit unterschiedlichen Spezialisten aus verschiedenen Bereichen hat man selbst die Chance bei jedem Projekt immer wieder etwas dazuzulernen. 

ecom consulting: Welche speziellen Themen / Branchen betreuen Sie hauptsächlich?

Volkmar Etzel: Mit meinem Unternehmen betreuen und begleiten wir hauptsächlich Mittelständler bei der digitalen Transformation.

ecom consulting: Was fasziniert Sie an der Branche?

Volkmar Etzel: Besonders faszinierend ist es Mittelständler, die oft seit Jahrzehnten absolute Spezialisten in ihrem Gebiet sind und gewachsene und eingespielte Abläufe haben, in für sie unbekanntes Terrain zu begleiten.

ecom consulting: Wie wird die Digitalisierung unser Leben in 10 Jahren verändern?

Volkmar Etzel: Die Digitalisierung wird in 10 Jahren ein fester Bestandteil unseres alltäglichen Lebens sein – weit mehr als das schon heute der Fall ist. Alles wird ständig mit allem interagieren, Daten sammeln und austauschen.

Eine der größten Herausforderungen wird sein, aus dieser Menge an neuen Möglichkeiten und Informationen die sinnvollen herauszufiltern.

ecom consulting: Jetzt möchten wir noch ein paar persönliche Dinge über Sie erfahren. Welche Adjektive/Eigenschaften beschreiben Sie am besten?

Volkmar Etzel: Neugierig, authentisch, ausdauernd, begeisterungsfähig und ich besitze ein gutes Urteilsvermögen

ecom consulting: Welche Sprüche / Weisheiten sind bei Ihnen zu Leitmotiven geworden?

Volkmar Etzel: „Never be afraid to say what you really feel“

Das setze ich übrigens auch bei Kundenprojekten ein. Ich bin kein JA-Sager sondern sehr direkt und stelle dem Kunden auch mal unangenehme Fragen.

ecom consulting: Für welchen Sport (aktiv/passiv) oder welches Hobby begeistern Sie sich?

Volkmar Etzel: Wenn die Zeit es zulässt, fahre ich eine Runde mit dem Rennrad oder lese ein Buch – dann aber ein gedrucktes und nicht auf einem Reader – das ist quasi mein persönliches digital detox.

Wir bedanken uns für das Interview und freuen uns auf weiterhin viele spannende Projekte mit Volkmar Etzel!

Mehr zum Thema Daten gibt es in unserem Artikel über die 10 Gebot der Datenliebe.

Unser Beitrag im Handelsblatt zum Thema „Daten lieben, pflegen, nutzen“ erklärt, warum jeder Unternehmer eine Leidenschaft für seine Daten entwickeln sollte. Kunden suchen heutzutage nicht mehr nach Produkten sondern nach Lösungen. Nur Unternehmen, die ihre Daten pflegen und verstehen, erkennen frühzeitig was ihre Kunden wollen. Wer also langfristig am Markt bestehen bleiben will, sollte seine Daten sammeln, lieben und nutzen.

Die folgenden 10 Gebote der Datenliebe helfen dabei:

  1. Liebe braucht Offenheit. Dafür notwendig sind neue Prozesse, neue Technologien, eventuell auch neue Mitarbeiter. Der Kunde entscheidet auf welchem Kanal er angesprochen werden möchte.
  2. Liebe erfordert Kommunikation. Nur wer seiner Zielgruppe direkt zuhört, versteht was die Kunden wollen. Das Bauchgefühl wird durch eine Kennzahlenanalyse ersetzt.
  3. Liebt erkennt die besonderen Eigenschaften. Wer durch die Brille der Kunden blickt und Produktdaten online entsprechend mit Informationen anreichert, schafft zufriedene Endkunden.
  4. Liebe hat viele Facetten. Kundendaten entstehen an vielen verschiedenen Orten und müssen konsolidiert werden.
  5. Liebe bedeutet Verzicht. Die Versuchung ist groß, aber konzentrieren sie sich auf messbare und für ihr Unternehmen relevante Daten.
  6. Liebe erfordert Freiraum. Nicht alle Daten passen in dasselbe System. Lassen Sie alternative Datenquellen zu.
  7. Liebe ist ein Geben und Nehmen. Bieten sie den Kunden einen Mehrwert dafür dass er ihnen seine Daten anvertraut.
  8. Liebe wächst mit der Zeit. Datenliebe braucht Erfahrung. Probieren sie verschiedene Kanäle, Aktionen usw. aus.
  9. Wahre Liebe ist nicht käuflich. Fangen sie klein an, mit günstigen Tools. Aber sparen sie nicht an der Pflege der Daten.
  10. Liebe macht glücklich. Wer Daten richtig einsetzt erhöht Wiederverkaufsraten und steigert den Profit.

Und – sind Sie schon datenverliebt?

Den kompletten Gastbeitrag im Handelsblatt können sie hier nachlesen.

Am 16. und 17. Juli 2019 treffen sich in München wieder viele Logistik-Experten auf der eLogistics World Conference. Neben den neuesten Trends und Innovationen geben die 30 Referenten auch Tipps wie man die Herausforderung Fulfillment heutzutage am besten meistert. Die Erwartungshaltung der Kunden die Schnelligkeit und Zuverlässigkeit der Lieferungen betreffend steigt immer mehr. Bei vielen Händlern verursachen vermehrte Ein-Artikel-Bestellungen Verzögerungen in der logistischen Abwicklung. Beides ergibt sich aus dem sog. Prime-Effekt. Dies stellt viele Händler vor ungeahnte Herausforderungen. Auf der eLogistics World Conference lernen Händler neue Lösungen kennen, profitieren vom Wissen der zahlreichen Logistik-Experten und haben reichlich Zeit sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Oliver Lucas von ecom consulting wird als einer der Speaker dabei sein mit folgendem Vortrag um 9:15 Uhr am 17. Juli:

„Fulfillment im Omnichannel Handel – die Make or Buy-Entscheidung plus Tipps zur Auswahl der Dienstleister“

Bei Interesse an einem 50% ermäßigtem Konferenz-Ticket bitte direkt bei uns melden.

Infos und Anmeldung bei der eLogistics World Conference.

Unsere Experten Ralph Hübner und Adrian Jaroszynski präsentieren Ihnen in diesem Seminar des Bundesverbands der Deutschen Sportartikel-Industrie BSI die passenden strategischen Herangehensweisen für einen erfolgreichen Umgang mit den TOP-Online-Marktplätzen, wie Amazon oder Zalando. Zudem geben sie Ihnen das praktische Know-How für eine eigene Umsetzung an die Hand. Ergänzend wird Ihnen Dr. Jochen Schäfer alle rechtlichen Aspekte und Hürden, die für Hersteller auf Online-Marktplätzen relevant sind, verständlich darstellen.

Inhaltes des Seminars

1. Strategische Fragen und Handlungsoptionen

  • Vorstellung Ergebnisse Ecom & SAZ -Marktplatzstudie 2018
  • Andere Länder, andere Marktplätze, andere Chancen!
  • Vorstellung TOP-Marktplätze und passende Marktplatzstrategien
  • Internationalisierung mittels Marktplätze
  • Alleine oder mit dem Händler?

 2. Juristische Aspekte für Hersteller im Marktplatzkontext (Dr. Jochen Schäfer)

  • aktuelle rechtliche Entwicklungen auf deutscher und europäischer Ebene
  • die gewandelte Sicht der Kartellbehörden auf Marktplatzbetreiber, deren Rolle und Haftung
  • Datenschutz und Marktplätze

3. Das kleine „how-to“ im Marktplatzbusiness

  • Organisation und Personal
  • Sortimentsaufbau und Produktdaten
  • Wichtige IT-Systeme & Tools
  • Logistik, Fullfilment und After Sales Service

4. „Inside Online-Marktplätze”

  • Wie funktioniert Amazon / Zalando / Otto?
  • Chancen und Risiken (in D, in EU?)
  • Wie funktioniert Marketing auf Online-Marktplätzen?
  • Eigenregie vs. Outsourcing?

Termin:

6. Juni 2019, 10:30 – 17.00 Uhr

Hotel Herting, Europaplatz 16, 53721 Siegburg

Seminargebühr:

BSI-Mitglieder: 490,- EUR zzgl. MwSt.

Teilnahme-Aktion: Jeder weitere Teilnehmer aus einem Unternehmen: 350,- EUR zzgl. 19 % MwSt.

Nicht-Mitglieder: 690,- EUR zzgl. MwSt.

Zur Anmeldung

Der LogiVisor Award wird dieses Jahr erstmalig an den besten Kontakt-Logistik-Dienstleister Deutschlands verliehen. Der moderne und innovative Award ermittelt den Gewinner unabhängig von Bekanntheit und Größe des Unternehmens auf Basis einer neutralen Einschätzung des LogiVisor Kernteams.

Das Kernteam der Jury besteht aus 6 unabhängigen Logistik-Experten (ausgesuchte Profis), darunter auch Oliver Lucas von ecom consulting. Zur Unterstützung stehen dem Kernteam eine Reihe von weiteren Logistik-Experten je Branche zur Verfügung.

Die Jury ermittelt neutral und unabhängig aus 4 Branchen-Segmenten jeweils die/den Beste/n. Es werden die Branchen „Retail & eCommerce“, „Industry“, „Fashion & Lifestyle“ sowie „Consumer Products“ bewertet.

Die Bewertungen der Jury basieren auf realisierten und in der Praxis nachprüfbaren Lösungen. Mit diesem Award werden gezielt Projekt von Unternehmen bewertet, deren Umsetzungsqualität, Komplexität, Innovativität und Verantwortung im Detail betrachtet, nachgeprüft und bewertet werden.

Bewerber können bis zum 30.04.2019 ihre Unterlagen einreichen. Zur Bewerbung

Verliehen wird der neue LogiVisor Award parallel zur transport logistic Messe in München im Rahmen der Abendveranstaltung am 05.06.2019.

Lastspitzen im Online-Shop kennt fast jeder Händler. Mit neun Profi-Tipps lassen sich Peak-Zeiten im Saisongeschäft abfedern.

Mit dem Start in die Gartensaison beginnt für Online-Händler von Gartenmöbeln die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Doch auch die meisten anderen Online- Händler kennen saisonale Peak-Phasen, die Technik, Prozesse und die Organisation jedes Jahr aufs Neue auf die Bewährungsprobe stellen.

Martin Himmel, Mitgründer der E-Commerce-Beratung ecom consulting und Experte für die Umsetzung von eCommerce-Strategien, hat neun Tipps zusammengestellt, wie Händler die Peak-Zeiten im Saisongeschäft am besten organisieren.

Automatisieren Sie im Vorfeld, was geht

Produkte, Bestände, Aufträge und Abwicklung – oft herrscht hier in der Zusammenarbeit mit den Lieferanten Handarbeit vor. Sprechen Sie mit Ihren Lieferanten frühzeitig und in ruhigen Phasen und nicht erst kurz vor dem Start des Saisongeschäfts über Automatisierungsmöglichkeiten.

  1. Stellen Sie Ihre Technik auf Lastspitzen ein

Führen Sie frühzeitig Lasttests durch und entscheiden Sie im Bedarfsfall rechtzeitig, ob das bestehende Setup aufgebohrt werden muss oder ein Wechsel in die Cloud eine Alternative wäre.

  1. Integrieren Sie externe Dienstleister rechtzeitig

Wer in Spitzenzeiten auf externe Call-Center zurückgreifen will, muss seine Daten und Systeme darauf vorbereiten. First-Level-Fragen wie „Gibt es zu dem Grill auch einen Deckel“ sollten auch vom Dienstleister beantwortet werden können.

  1. Sichern Sie sich frühzeitig Logistikkapazitäten

Medienberichten zufolge fehlen in Deutschland bis zu 100.000 LKW-Fahrer. Händler sollten daher nicht erst in letzter Minute mit ihren Spediteuren oder Logistikdienstleistern verhandeln, sondern sich gute Konditionen mit langen Laufzeiten rechtzeitig sichern.

  1. Verlagern Sie das Warenrisiko auf Dritte

Über Dropshipment lässt sich die Bestellabwicklung zu Spitzenzeiten enorm entlasten. Allerdings muss hierbei gewährleistet sein, dass der Hersteller beziehungsweise der Lieferant dieselben Qualitätsmaßstäbe an die Kundenbelieferung anlegt wie der Händler selbst. Denn wird zu spät geliefert, rufen die Kunden den Händler an, was zu Peak-Zeiten zu weiteren Belastungen führt. Außerdem gilt die Maxime der Automatisierung (siehe Punkt 1).

  1. Pflegen Sie Ihre Produktdaten

Nutzen Sie die ruhigen Phasen des Jahres, um Ware mithilfe von 3D-Planern, AR-Tools, Videos, Bildmaterial, Vergleichsmaßstäben und Textinformationen so gut zu beschreiben, dass Kunden sich ein gutes Bild davon machen können. Im Zweifel gilt die Regel: Besser nicht bestellt als retourniert.

  1. Nutzen Sie Ihre Kundendaten

Pflegen Sie Ihre Bestandskunden-Datenbank und nutzen Sie alle Hebel, die zur Entzerrung beitragen. Mithilfe von Gutscheinen und Incentivierungen kann es beispielsweise gelingen, Käufe in ruhigere Perioden zu verlagern.

  1. Reduzieren Sie Retouren

Die Bearbeitung von Retouren kostet in Peak-Zeiten zusätzlich wertvolle Kapazitäten. Werden Sie im Fall der Fälle den Kunden gegenüber in der Hochsaison kulanter als sonst. Häufig fährt man günstiger, wenn man dem Kunden Rabatte einräumt, damit er die Ware behält.

  1. Stellen Sie Ihre Organisation rechtzeitig auf die Hochsaison ein

Kommunizieren Sie von Anfang an, dass in der Ausnahmezeit für alle Kräfte eine Urlaubssperre gilt. Das funktioniert allerdings nur mit einer entsprechenden Unternehmenskultur, in der die Beschäftigten am selben Strang ziehen. Machen Sie sich gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern Gedanken, wie in Lastspitzen aufgebaute Überstunden abgegolten werden können.

In der aktuellen Serie „Kostenfallen im eCommerce“ der Internet World Business berichtet Martin Himmel über die Rendite im Onlinehandel, interne Kostenfallen und reele Kostenkalkulationen.

Kostenfallen durch effizientere Prozesse und strategisches Marketing beheben

Die meisten Onlineshops geben viel Geld für die Neukundengewinnung aus, vernachlässigen jedoch die Kundenbindung. Dabei weiß man inzwischen, dass eine einzige Online-Bestellung nicht unbedingt rentabel ist. Erst der wiederkehrende Kunde bringt den Gewinn. Mit der richtigen Kundensegmentierung kann man zielgruppengesteuerte Marketing-Maßnahmen einsetzen und erzielt damit mehr Erfolge für weniger Kosten. Auch beim Suchmaschinenmarketing kann man sich viel Zeit und Geld sparen, wenn man vorher klare Ziele für die Kampagnen definiert.

Hat man den Kunden letztlich in den Online-Shop geleitet ist das wichtigste Ziel diesen Kunden zu einem Käufer zu konvertieren. Über 60% kaufen im Jahr 2018 über das Smartphone ein, daher muss ein digitales Konzept unbedingt auch mobile tauglich sein. Eine weitere Chance, den Warenkorb gut zu füllen sind Up- und Cross-Selling Angebote. Viele Kunden nutzen die Chance passende Zusatzartikel gleich mit zu erwerben.

Der eigentlich Renditefresser für Online-Shops sind die Retouren. Auch wenn sie sich nicht ganz vermeiden lassen, mit guten Produktinformationen, Bildern, Videos und Bewertungen lassen sich viele Retouren im Vorfeld vermeiden. Auch im Fulfilment und Logistik Bereich gibt es viele Kostenfresser. Schlecht abgestimmte Daten mit Lieferanten erhöhten den Aufwand im Wareneingang unnötig. Falsche gepackte Sendungen verursachen unnötige Prozesskosten. Geht das Paket dann auf den Weg zum Kunden kann gerade im internationalem Versand kann viel Geld gespart werden, wenn mit verschiedenen Dienstleistern zusammengearbeitet wird.

Generell sollten Online-Händler darauf achten möglichst viele Prozessschritte von der Bestellung bis zur Auslieferung zu automatisieren. Jeder Online-Händler der sich seine Prozesse im Detail anschaut, wird schnell feststellen wo die Kostentreiber zu finden sind. Sind diese erst mal ausgemerzt, steigt die Marge und die Kosten sinken.

Unsere 7 Tipps für höhere Profitabilität im Online-Shop:

  1. Bestandskundenmarketing forcieren und kanalübergreifend denken
  2. Warenbestände und Logistik optimieren
  3. Produktdaten optimal aufbereiten
  4. Preisvergleiche der Carrier vor allem international
  5. Automatisieren Sie Ihre Prozesse soweit möglich
  6. Setzen Sie klare Ziele im Online-Marketing
  7. Behalten Sie einen langem Atem bei allen Entwicklungen

Die Serie finden Sie in der Print-Ausgabe vom 08. Oktober 2018 der Internet World Business.